Fast jeder hat schon einmal etwas vom Vitamin K gehört. Es ist bekannt dafür, dass es vor allem in grünem Gemüse zu finden ist. Zudem gilt es als wichtig für die Blutgerinnung. Mit dieser Beschreibung wird allerdings vor allem auf das Vitamin K1 Bezug genommen. Nur wenigen ist bewusst, dass es daneben auch ein Vitamin K2 gibt. Vitamin K1 wird auch Phyllochinon genannt, was auf sein Vorkommen in Blattgemüse (Phyllos, griech. für „Blatt“) hindeutet. Vitamin K2 hingegen, auch Menachinon genannt, stammt teilweise aus unserem eigenen Gewebe oder unserer Darmflora, teilweise auch aus unserer Nahrung. Seit einiger Zeit stoße ich immer wieder auf die Behauptung, dass Vitamin K2 dafür sorge, Kalzium aus den Arterien zu entfernen. Auf diese Weise solle es der berüchtigten Arterienverkalkung (Arteriosklerose) vorbeugen, die Ursache von Herzinfarkten und Schlaganfällen ist. Stimmt dies wirklich?

Was ist Vitamin K2, und wo kommt es vor?

Vitamin K ist ein fettlösliches Vitamin. Es ist wichtig für die Blutgerinnung und den Knochenstoffwechsel. Vom Vitamin K2 gibt es unterschiedliche Subtypen. Insbesondere das Menachinon-4 (MK-4) und das Menachinon-7 (MK-7) sind für uns von Interesse. MK-4 kommt am häufigsten in tierischen Lebensmitteln vor, da es im Gewebe aus Vitamin K1 hergestellt werden kann. So findet man es vor allem in Fleisch, Milchprodukten und Eiern (in tierischen Produkten findet man zudem auch noch MK-5 bis -9). MK-7 kann dagegen nicht von Tieren bzw. Menschen produziert werden. Stattdessen kann das Bakterium E. coli, das vor allem im Dickdarm vorkommt, Vitamin K1 in MK-7 umwandeln1)Vermeer, C.; Braam, L. (2001): Role of K vitamins in the regulation of tissue calcification. In: Journal of Bone and Mineral Metabolism 19 (4), S. 201–206.. Das auf diese Weise hergestellte Vitamin K2 trägt jedoch sehr wahrscheinlich eher unwesentlich zur Vitamin-K2-Versorgung des Menschen bei (dies ist ist Gegenstand aktueller Diskussionen)2)Suttie, J. W. (1995): The importance of menaquinones in human nutrition. In: Annual review of nutrition 15, S. 399–417. DOI: 10.1146/annurev.nu.15.070195.002151.3)Weber, P. (2001): Vitamin K and bone health. In: Nutrition (Burbank, Los Angeles County, Calif.) 17 (10), S. 880–887.. In unserer Nahrung findet sich MK-7 vor allem in solchen Quellen, in denen bakterielle Fermentation eine Rolle spielt. In unseren Breiten eher unbekannt, dafür in Japan umso beliebter, ist Natto (mit Bacillus subtilis fermentierte Sojabohnen), das als die reichhaltigste Quelle von Vitamin-K2 gilt. Auch in lange gereiftem Käse sind aufgrund der bakteriellen Fermentation geringe Mengen MK-7 zu finden, jedoch weitaus weniger als in Natto4)Schurgers, L. J.; Vermeer, C. (2000): Determination of phylloquinone and menaquinones in food. Effect of food matrix on circulating vitamin K concentrations. In: Haemostasis 30 (6), S. 298–307.. MK-7 ist im Vergleich zu Vitamin K1 und MK-4 die weitaus aktivste Form von Vitamin K5)Sato T, Schurgers LJ, Uenishi K. Comparison of menaquinone-4 and menaquinone-7 bioavailability in healthy women. Nutr J. 2012 Nov;11:93..

Grünkohl Vitamin K2 K1 grünes Gemüse Herz Gesundheit

Schützt Vitamin K2 vor Arteriosklerose?

Die Einlagerung von Kalzium in unsere Gefäße ist ein Risikofaktor für die Entstehung von Arteriosklerose. Bei dieser Gefäßerkrankung lagern sich verschiedene Substanzen (Fette, Zellen, Bindegewebe und eben auch Kalzium) in unsere Gefäßwände ein und verengen das Gefäß nach und nach6)Doherty, Terence M.; Asotra, Kamlesh; Fitzpatrick, Lorraine A.; Qiao, Jian-Hua; Wilkin, Douglas J.; Detrano, Robert C. et al. (2003): Calcification in atherosclerosis: bone biology and chronic inflammation at the arterial crossroads. In: Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America 100 (20), S. 11201–11206. DOI: 10.1073/pnas.1932554100.. Zudem wird das Gefäß steifer7)Zieman, Susan J.; Melenovsky, Vojtech; Kass, David A. (2005): Mechanisms, pathophysiology, and therapy of arterial stiffness. In: Arteriosclerosis, thrombosis, and vascular biology 25 (5), S. 932–943. DOI: 10.1161/01.ATV.0000160548.78317.29.. Die Erkrankung kann lange ohne Symptome bleiben bis sie sich dann durch Ereignisse wie einen Herzinfarkt, einen plötzlichen Herztod oder einen Schlaganfall bemerkbar macht.

Die Menge an Kalzium in den Herzgefäßen kann Auskunft darüber geben, wie gefährdet jemand ist, eine kardiovaskuläre Erkrankung (u.a. Herzinfarkt, Schlaganfall, Verschluss der Beinarterien, …) zu erleiden8)Thompson, G. R.; Partridge, J. (2004): Coronary calcification score: the coronary-risk impact factor. In: Lancet (London, England) 363 (9408), S. 557–559.9)Detrano, Robert; Guerci, Alan D.; Carr, J. Jeffrey; Bild, Diane E.; Burke, Gregory; Folsom, Aaron R. et al. (2008): Coronary calcium as a predictor of coronary events in four racial or ethnic groups. In: The New England journal of medicine 358 (13), S. 1336–1345. DOI: 10.1056/NEJMoa072100.10)Kramer, Caroline K.; Zinman, Bernard; Gross, Jorge L.; Canani, Luis H.; Rodrigues, Ticiana C.; Azevedo, Mirela J.; Retnakaran, Ravi (2013): Coronary artery calcium score prediction of all cause mortality and cardiovascular events in people with type 2 diabetes: systematic review and meta-analysis. In: BMJ (Clinical research ed.) 346, f1654. DOI: 10.1136/bmj.f1654.. Die Menge an Kalzium, die in unseren Herzgefäßen abgelagert wird, wächst jedes Jahr um durchschnittlich 6,6 %11)Kronmal, Richard A.; McClelland, Robyn L.; Detrano, Robert; Shea, Steven; Lima, Joao A.; Cushman, Mary et al. (2007): Risk factors for the progression of coronary artery calcification in asymptomatic subjects: results from the Multi-Ethnic Study of Atherosclerosis (MESA). In: Circulation 115 (21), S. 2722–2730. DOI: 10.1161/CIRCULATIONAHA.106.674143.. Da wäre es doch interessant, wenn man diesen Prozess stoppen könnte, oder nicht?

Erste Hinweise darauf, dass Vitamin K2 eventuell vor einer Arterienverkalkung schützen könnte, ergaben sich aus der Rotterdam-Studie von 2004, in der 4807 gesunde Menschen bezüglich ihrer Ernährungsgewohnheiten befragt wurden und kardiovaskuläre Ereignisse aufgezeichnet wurden. 12)Geleijnse, Johanna M.; Vermeer, Cees; Grobbee, Diederick E.; Schurgers, Leon J.; Knapen, Marjo H. J.; Meer, Irene M. van der et al. (2004): Dietary Intake of Menaquinone Is Associated with a Reduced Risk of Coronary Heart Disease: The Rotterdam Study. In: J. Nutr. 134 (11), S. 3100–3105. Online verfügbar unter http://jn.nutrition.org/content/134/11/3100.full. Diejenigen Menschen, die am meisten Vitamin K2 (mindestens 32 µg) aus der Nahrung aufnahmen (hauptsächlich MK-4 aus Eiern und Fleisch, und MK-8 und MK-9 aus Käse), hatten im Vergleich zu denjenigen, die am wenigsten aufnahmen, ein um 52 % geringeres Risiko, eine Herz-Kreislauf-Erkrankung zu erleiden. Auch die Gesamtsterblichkeit war für Menschen mit einer hohen K2-Aufnahme geringer (25 %). Für Vitamin K1 konnte der Zusammenhang in dieser Studie nicht festgestellt werden.

Auch in der niederländischen Kohortenstudie Prospect-EPIC konnte an über 16.000 Frauen, die über mehr als 8 Jahre beobachtet wurden, eine verringertes Risiko für koronare Herzerkrankungen festgestellt werden. Pro 10 µg Vitamin-K2-Aufnahme/Tag (vor allem MK-7, -8 und -9) sank das Risiko um 9%13)Gast, G C M; de Roos, N M; Sluijs, I.; Bots, M. L.; Beulens, J W J; Geleijnse, J. M. et al. (2009): A high menaquinone intake reduces the incidence of coronary heart disease. In: Nutrition, metabolism, and cardiovascular diseases : NMCD 19 (7), S. 504–510. DOI: 10.1016/j.numecd.2008.10.004 .

Das Ergebnis der Rotterdam-Studie konnte dieses Jahr (2016) ebenfalls in einem ähnlichen Studienaufbau bestätigt werden: Eine hohe Vitamin-K2-Aufnahme ist mit einem geringeren Risiko für sogenannte periphere arterielle Verschlusskrankheiten (Arteriosklerose der Gefäße abgesehen von denen des Herzens oder des Gehirns) assoziiert – eine hohe Vitamin-K1-Aufnahme hatte diesbezüglich keinen Effekt14)Vissers, Linda E. T.; Dalmeijer, Geertje W.; Boer, Jolanda M. A.; Verschuren, W. M. Monique; van der Schouw, Yvonne T.; Beulens, Joline W. J. (2016): The relationship between vitamin K and peripheral arterial disease. In: Atherosclerosis 252, S. 15–20. DOI: 10.1016/j.atherosclerosis.2016.07.915..

In einer Studie aus dem Jahr 200915)Beulens, J. W.; Bots, M. L.; Atsma, F.; Bartelink, M. L.; Prokop, M.; Geleijnse, J. M. et al. (2009): High dietary menaquinone intake is associated with reduced coronary calcification. In: Atherosclerosis 203 (2), S. 489–493. DOI: 10.1016/j.atherosclerosis.2008.07.010. wurden nicht nur Ereignisse wie z.B. Herzinfarkte in einen Zusammenhang mit der Vitamin-K-Aufnahme gesetzt, sondern explizit die Kalzifizierung der Herzgefäße untersucht. Auch hierbei zeigte sich bei hoher Aufnahme von Menachinon eine verringerte Einlagerung von Kalzium um 20 % gegenüber einer niedrigen Aufnahme. In einer Studie von 2005 wurde derselbe Zusammenhang in Bezug auf Vitamin K1 untersucht – hier fand man keinen Effekt16)Villines, Todd C.; Hatzigeorgiou, Christos; Feuerstein, Irwin M.; O’Malley, Patrick G.; Taylor, Allen J. (2005): Vitamin K1 intake and coronary calcification. In: Coronary artery disease 16 (3), S. 199–203..

Auch in einer Interventionsstudie konnte die Hypothese, dass Vitamin K2 vor Arteriosklerose schützen kann, bestätigt werden: In einer Studie von 2015 bekamen 244 Frauen nach der Menopause über drei Jahre hinweg 180 µg MK-7 oder ein Placebo. Gegenüber der Placebo-Gruppe zeigten die supplementierten Frauen eine verbesserte Gefäßelastizität. Der Effekt war besonders ausgeprägt bei denjenigen, die bereits sehr steife Arterien zu Beginn der Studie aufwiesen17)Knapen, Marjo H. J.; Braam, Lavienja A. J. L. M.; Drummen, Nadja E.; Bekers, Otto; Hoeks, Arnold P. G.; Vermeer, Cees (2015): Menaquinone-7 supplementation improves arterial stiffness in healthy postmenopausal women. A double-blind randomised clinical trial. In: Thrombosis and haemostasis 113 (5), S. 1135–1144. DOI: 10.1160/TH14-08-0675..

Allerdings gibt es auch Studien, die zeigen, dass Vitamin K1 ebenfalls effektiv gegen Arteriosklerose wirken kann: Eine Interventionsstudie von 2004, im Rahmen derer 181 Frauen nach der Menopause u.a. Vitamin K1 und Vitamin D über drei Jahre hinweg gegeben wurde, zeigte, dass diese Vitamine einen positiven Einfluss auf die Elastizität der Gefäße nehmen18)Braam, Lavienja A. J. L. M.; Hoeks, Arnold P. G.; Brouns, Fred; Hamulyak, Karly; Gerichhausen, Monique J. W.; Vermeer, Cees (2004): Beneficial effects of vitamins D and K on the elastic properties of the vessel wall in postmenopausal women: a follow-up study. In: Thrombosis and haemostasis 91 (2), S. 373–380. DOI: 10.1160/TH03-07-0423.. Auch in einer Interventionsstudie von 2009 konnte ein ähnlicher Effekt in Bezug auf Vitamin K1 erzielt werden: Der Fortschritt der Kalzifizierung der Gefäßwände war bei der Gruppe, die ein Multivitaminpräparat plus Vitamin K1 (500 µg) bekamen, um 6 % geringer als bei derjenigen, die nur das Multivitaminpräparat bekam19)Shea, M. Kyla; O’Donnell, Christopher J.; Hoffmann, Udo; Dallal, Gerard E.; Dawson-Hughes, Bess; Ordovas, Jose M. et al. (2009): Vitamin K supplementation and progression of coronary artery calcium in older men and women. In: The American journal of clinical nutrition 89 (6), S. 1799–1807. DOI: 10.3945/ajcn.2008.27338.. An Ratten konnte gezeigt werden, dass sowohl Vitamin K1 als auch K2 effektiv darin sind, den Kalziumgehalt von Gefäßwänden zu reduzieren20)Schurgers, Leon J.; Spronk, Henri M. H.; Soute, Berry A. M.; Schiffers, Paul M.; DeMey, Jo G. R.; Vermeer, Cees (2007): Regression of warfarin-induced medial elastocalcinosis by high intake of vitamin K in rats. In: Blood 109 (7), S. 2823–2831. DOI: 10.1182/blood-2006-07-035345..

Fazit

Bislang fehlen noch Interventionsstudien, die den Einfluss von Vitamin K1 und Vitamin K2 auf die Gefäße direkt miteinander vergleichen. Auch die Studienlage bezüglich Vitamin-K2-Nahrungsergänzungsmitteln muss noch ausgebaut werden, um eindeutige Empfehlungen geben zu können. Wer jedoch bezüglich seiner Gefäßgesundheit vorbelastet ist oder „auf Nummer sicher“ gehen möchte, dem empfehle ich, täglich ein Vitamin-K2-Supplement, vorzugsweise MK-7 (min. 180 µg, z.B. dieses*), in Verbindung mit 1.000 I.E. Vitamin D (z.B. dieses*) einzunehmen. Denn Vitamin K2 und Vitamin D ergänzen sich in ihrer Wirkung21)Kidd, Parris M. (2010): Vitamins D and K as pleiotropic nutrients: clinical importance to the skeletal and cardiovascular systems and preliminary evidence for synergy. In: Alternative medicine review : a journal of clinical therapeutic 15 (3), S. 199–222.. Vitamin K1 kann sehr leicht über die Nahrung (insbesondere grünes Blattgemüse) aufgenommen werden. Ist die Aufnahme z.B. durch andere Ernährungsgewohnheiten oder -umstände erschwert, würde ich auch in diesem Fall zu einem Supplement greifen. Wer noch weitergehendes Interesse bezüglich Nahrungsergänzungsmitteln hat, kann mal einen Blick in diesen Blogeintrag werfen: Welche Nahrungsergänzungsmittel brauchen Veganer (und Alles-Esser)?

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Habt ihr noch Fragen zum Thema „Arteriosklerose und Vitamin K2“? Stellt sie mir gern in den Kommentaren!

Alimonia

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*Affiliatelink

Literatur   [ + ]

1. Vermeer, C.; Braam, L. (2001): Role of K vitamins in the regulation of tissue calcification. In: Journal of Bone and Mineral Metabolism 19 (4), S. 201–206.
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