Drei leckere Weihnachtsgeschenke

//Drei leckere Weihnachtsgeschenke

Drei leckere Weihnachtsgeschenke

Wie schön ist es doch, etwas Selbstgemachtes zu schenken! Nur ist das als Erwachsener gar nicht so leicht. In Kindertagen konnte man immerhin noch etwas malen oder basteln, um die Eltern zu erfreuen. Aber wer findet als Erwachsener noch Zeit oder hat gar die Fähigkeit, sich an den Schreibtisch zu setzen und etwas Anschauliches zu produzieren?! Da sind einige Klicks beim Online-Shopping doch deutlich bequemer. So ging es mir zumindest auch sehr lange, bis ich die perfekte Form des „Bastelns“ für mich entdeckt hatte: Kochen und Backen! Selbstgemachte kleine Süßigkeiten oder herzhafte Snacks sind die perfekte Möglichkeit, viel Mühe und Liebe in ein Geschenk zu stecken, mit dem man nicht falsch liegen kann. Damit für jeden etwas dabei ist, habe ich drei weihnachtliche Rezepte herausgesucht, die dazu auch noch vegan sind. Ich wünsche euch viel Spaß beim Zubereiten und Verschenken! :)

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1. Die besten Spekulatius 

Diese Spekulatius sind durch die Kakaobutter (gesunde Fette), den Kokosblütenzucker (niedriger glykämischer Index, Mineralstoffe) sowie das Vollkorn-Dinkelmehl (Ballaststoffe, Vitamine und Mineralien) sogar richtig gesund! Aber keine Angst – sie sind dazu noch unglaublich lecker und daher die perfekte Alternative zu den Keksen aus dem Supermarkt.

Zutaten

Keksausstecher und ein Nudelholz oder
zwei Spekulatiusformen (z.B. von Lurch*)

90 g Kakaobutter
80g Kokosblütenzucker (oder normaler Rohrohrzucker)
2 TL Spekulatiusgewürz*, gekauft (z.B. von Brecht, Reformhaus) oder selbst gemacht, siehe unten
1 TL Zimt
1 Prise frischgemahlener schwarzer Pfeffer
150 g Dinkelvollkornmehl
1 EL Pfeilwurzelstärke
1/2 TL Backpulver
2 Prisen Salz
4 EL pflanzliche Milch

Spekulatiusgewürz: 2 TL Zimt, 1/2 TL Nelkenpulver, 1 TL Orangenschale, 1/2 TL Piment, 1/4 TL Anissamen, 1/8 TL Muskat und 1/4 TL Kardamom

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Zubereitung

Den Ofen auf 200°C vorheizen. Die Kakaobutter schmelzen und mit dem Zucker und den Gewürzen vermischen. In einer Schale alle trockenen Zutaten miteinander vermengen. Die Kakaobutter-Zucker-Mixtur zu den trockenen Zutaten geben und zu einer krümeligen Masse verkneten. Für einen weichen Teig die Hafermilch esslöffelweise hinzugeben. Der Teig sollte nicht klebrig werden; in diesem Fall etwas Mehl hinzugeben. Den Teig in Frischhaltefolie einschlagen und im Kühlschrank eine Stunde ruhen lassen. Vor der Weiterverarbeitung den Teig dann 15 Minuten bei Zimmertemperatur aufwärmen, damit die Kakaobutter im Teig etwas weicher wird. Nun den Teig auf einer bemehlten Oberfläche ausrollen und die Spekulatiuskekse ausstechen, oder kleine Portionen abnehmen und in eine Spekulatiusform eindrücken. Die Kekse im Ofen für 10 Minuten backen, 1-2 Stunden abkühlen lassen und in einem luftdichten Behälter aufbewahren.

Adapted from http://www.kitchenhoopla.com/

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2. Gefüllte Schoko-Datteln

Dieses Rezept ist etwas für Rohkost-Liebhaber, denn sie lassen sich komplett roh zubereiten. Noch dazu sind sie auch glutenfrei und wirklich einfach und schnell zu machen.

Zutaten Füllung 1

12 Medjool-Datteln (Königsdatteln)
12 Paranüsse
50 g Rohkost-Schokolade oder normale dunkle Schokolade (mind. 75% Kakaoanteil)
30 g Haselnüsse oder Mandeln, gehackt, zum Verzieren (optional)

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Zutaten Füllung 2

12 Medjool- Datteln
2 EL Erdnussmus Crunchy mit Salz
50 g weiße vegane Schokolade (z.B. von iChoc)
etwas Mohn oder Schokostreusel zum Verzieren (optional)

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Zubereitung

Einen Teller mit Backpapier auslegen und beiseite stellen. Die Schokolade im Wasserbad schmelzen (für die Rohkost-Variante darauf achten, dass 42°C nicht überschritten werden). In der Zwischenzeit die Datteln entkernen und mit den Paranüssen bzw. etwas Erdnussmus befüllen. Dabei die Datteln so zusammendrücken, dass sie fast wieder ihre ursprüngliche Form annehmen (die ursprüngliche Schnittfläche klebt sehr gut wieder zusammen). Mit einer Gabel aufnehmen und in die geschmolzene Schokolade hineingeben, sodass sie komplett umhüllt ist. Dann sofort in die gehackten Nüsse „dippen“ bzw. für die weiße Variante mit Mohn bestreuen und auf dem Backpapier mit der Gabel-Seite nach unten abkühlen lassen.

Adapted from http://pureella.com/

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3. Orangen-Thymian-Marmelade

Diese Marmelade passt super in die Winterzeit, da Orangen gut verfügbar sind und sie die perfekte weihnachtliche Verbindung mit Thymian eingehen. Die Marmelade eignet sich perfekt für Waffeln, Toast, Gebäck, Kuchen und Kekse. Man benötigt nur 7 Zutaten und einen Topf! Orangen werden beim Kochen leicht bitter, was allerdings bei richtigen Kennern von Orangenmarmelade durchaus erwünscht ist. Wer dies nicht mag, kann den bitteren Geschmack vermeiden, indem er die Orangenscheiben filetiert, d.h. aus ihrer Haut löst und alles Weiße entfernt, denn dieses vermittelt die Bitterstoffe (die allerdings sehr gesund sind!).
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Zutaten für ca. 4 Marmeladengläser à 220 ml

8 Orangen, geschält und in Stücke zerteilt (zur Vermeidung von Bitterstoffen optional filetiert)
1 EL frische Orangenschale, gerieben (dabei darauf achten, dass nur die orange Schale, nicht aber das Weiße darunter mitgerieben wird)
250 g Rohrohrzucker
ca. 70 ml Orangensaft
Saft einer halben Zitrone
2 Thymianzweige, ohne Stiel gehackt (ergibt ca. 1 EL frischen Thymian)
eine Prise Steinsalz.

Zubereitung

Die Orangen, den Orangensaft, den Zitronensaft und den Zucker in einem großen Topf unter Rühren zum Kochen bringen. Sobald es kocht, auf niedrige Hitze stellen, eine Prise Salz hinzugeben und umrühren. Für 30 Minuten köcheln lassen und dann den Thymian und die Orangenschale hinzugeben. Solange kochen lassen, bis die Masse sich um ca. 1/3 reduziert hat. Zu diesem Zeitpunkt sollte es sehr dick und sirupartig sein – dies kann bis zu einer Stunde lang dauern, also geduldig bleiben. :) Um es weiter einzudicken, kann auch noch ein wenig mehr Zucker hinzugegeben werden. Sobald die Masse eingedickt ist, vom Herd nehmen und abkühlen lassen. In saubere Marmeladengläser füllen und im Kühlschrank aufbewahren. Die Marmelade hält sich so für einige Wochen.
 Adapted from http://minimalistbaker.com/

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Alle Bilder © Linda Weißer
*Affiliatelink

2017-09-06T18:20:37+00:00 18 Dezember 2015|Rezepte|0 Comments

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