Die Lügen der Medien – Teil 5: 5 Gründe, warum du eine Candida-Infektion hast, und was du dagegen tun kannst

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Die Lügen der Medien – Teil 5: 5 Gründe, warum du eine Candida-Infektion hast, und was du dagegen tun kannst

So in etwa lesen sich die Titel, die man im Internet oder in Büchern über Artikeln zum Thema „Anti-Pilz-Diät“ findet. Die These: Viele Gesundheitsbeschwerden wie z.B. Schnupfen, Bauchschmerzen, Blähungen, Sodbrennen, Impotenz, Müdigkeit, Kopfschmerzen, Taubheit, Depressionen, Heißhunger, Kribbeln in Händen und Füßen, Hautausschläge und viele mehr seien auf eine Überbesiedlung des Darmes mit dem Hefepilz Candida albicans zurückzuführen. Dieser müsse zunächst mit einem Antimykotikum (Anti-Pilzmittel) beseitigt werden und dann mittels einer sogenannten „Anti-Pilz-Diät“ in Schach gehalten werden. Eine solche Diät sieht u.a. einen vollständigen Verzicht auf Zucker und Weißmehlprodukte vor.

Wie kam es zum Mythos vom „Pilz im Darm“?

Der Mythos von der sogenannten „Candida-Hypersensibilität“ kam in den späten 80er Jahren mit dem amerikanischen Arzt C. Orian Truss auf, der anhand von Fallbeispielen zu beweisen versuchte, dass Stress, Umweltgifte, Antibiotika und eine ungesunde Ernährungsweise den Darm derart schwächten, dass er sich nicht mehr gegen einen Pilzbefall wehren könne1)Truss CO. The Missing Diagnosis. Birmingham, The Missing Diagnosis, Inc., 1983.. Dieser Pilzbefall würde sich dann auf den gesamten Körper auswirken. 1986 wurde dann auch von Dr. William Crook in seinem Buch „The Yeast Connection“2)Crook, WG. The Yeast Connection: A Medical Breakthrough. Jackson, Tenn., Professional Books, 1986. die Behauptung aufgestellt, dass eine systemische Candidose (Candida-Hypersensibilitäts-Syndrom) verantwortlich sei für die meisten bekannten Erkrankungen und Symptome wie Asthma, Schuppenflechte, Müdigkeit oder Potenzprobleme. Dr. Crook gab in seinem Buch keinerlei wissenschaftliche Belege für seine Thesen an und führte auch selbst keine Forschungen durch. Bis heute hält sich dieser Mythos, der auch aktuell noch nicht belegt werden konnte3)Rosch, W. (1996): Pilze im Stuhl, Pilze im Darm–therapeutische Konsequenzen? In: Versicherungsmedizin 48 (6), S. 215–217., hartnäckig. Wohingegen er von der Schulmedizin als solcher erkannt wird, bedienen sich insbesondere „Alternativmediziner“ und Heilpraktiker an seinem Konzept, da sich mit ihm geldbringend arbeiten lässt. Schließlich kann Candida so ziemlich jedes Symptom verursachen, und annähernd alle Menschen, die der Schulmedizin den Rücken gekehrt haben, kommen für eine Anti-Pilz-Behandlung in Frage. So erleben Darmsanierungen (Colon-Hydrotherapie), Ernährungsberatungen zur „Anti-Pilz-Diät“, pflanzliche Präparate, Vitamininfusionen oder Anweisungen zu dubiosen Reinigungstherapien, körperlicher wie seelischer Art, Hochkonjunktur. Auch vor den alltäglichen Medien macht der Mythos nicht Halt, die so für eine ungehinderte Aufrechterhaltung sorgen. Siehe z.B. dieses Zitat aus einem Artikel von 2009 der Huffington Post:

Erstens haben schätzungsweise 90 Prozent der Bevölkerung ein Problem mit einer Candida-Überbesiedlung, obwohl die meisten dies nicht wissen. Zweitens kann eine Candida-Überbesiedlung die Ursache von buchstäblich hunderten verschiedenen Problemen im Körper sein.4)http://www.huffingtonpost.com/kim-evans/antibiotics-cause-cancer_b_186968.html; abgerufen am 04.11.2016

[Übers. LW]

Wie ist die wissenschaftliche Datenlage? 

Zunächst einmal ist zu sagen, dass Pilze im menschlichen Darm der absolute Normalfall sind. Bei Gesunden kommen im Durchschnitt 184 Pilzarten vor, unter denen Candida die häufigste Gattung darstellt5)Mukherjee, P. K.; Sendid, B.; Hoarau, G.; Colombel, J. F.; Poulain, D.; Ghannoum, M. A. (2015): Mycobiota in gastrointestinal diseases. In: Nature reviews. Gastroenterology & hepatology 12 (2), S. 77–87. DOI: 10.1038/nrgastro.2014.188.. Bei etwa 70% aller gesunden Erwachsenen kann man Candida nachweisen6)Kommission „Methoden und Qualitätssicherung in der Umweltmedizin“: Pathogenetische Bedeutung der intestinalen Candidabesiedelung. Bundesgesundheitsbl Gesundheitsforsch Gesundheitsschutz 2004; 47: 587–600.. Bei Neugeborenen findet man sogar schon nach 4 Wochen in 96% eine Besiedlung mit Candida7)Kumamoto, Carol A.; Vinces, Marcelo D. (2005): Alternative Candida albicans lifestyles: growth on surfaces. In: Annual review of microbiology 59, S. 113–133. DOI: 10.1146/annurev.micro.59.030804.121034.. Wenn also die These lautet, dass Candida zahlreiche Erkrankungen und Symptome verursacht, müsste also die Mehrzahl aller Menschen krank sein oder unter Beschwerden leiden.

Nun verhält es sich so, dass Candida zu den sogenannten kommensalen Mitgliedern der Darmflora gehört, also zu den „Gästen ohne schädliche Wirkung“. Eine schädliche Wirkung kann Candida in der Tat erst dann ausüben, wenn der Körper durch Antibiotikagaben8)Piispanen, Amy E.; Hogan, Deborah A. (2008): PEPped up: induction of Candida albicans virulence by bacterial cell wall fragments. In: Cell host & microbe 4 (1), S. 1–2. DOI: 10.1016/j.chom.2008.06.005. und durch ein stark geschwächtes Immunsystem in Mitleidenschaft gezogen wird. Dann kann sich der Hefepilz ungehindert ausbreiten und Krankheitsbilder wie z.B. Haut- und Schleimhautinfektionen (z.B. Soor) verursachen oder tiefer in Blut oder Organe eindringen (= systemische Candidose). Erst dann würde man auch von einer Infektion sprechen – der reine Nachweis von Candida im Stuhl hat nichts mit einer Darminfektion oder Darmmykose zu tun. Candida ist somit ein opportunistischer oder fakultativer Krankheitserreger, der besondere Chancen nutzt, um zum „schädlichen Gast“ zu werden. Im Gesunden wird er jedoch durch das spezifische und unspezifische Abwehrsystem (Immunzellen und Darmbakterien, Peristaltik sowie abwehrende Enzyme) in Schach gehalten9)Conti, H. R.; Gaffen, S. L. (2010): Host responses to Candida albicans: Th17 cells and mucosal candidiasis. In: Microbes and infection / Institut Pasteur 12 (7), S. 518–527. DOI: 10.1016/j.micinf.2010.03.013..

Also kann man von Candida doch krank werden?

Unter bestimmten Bedingungen, ja. Dazu zählen z.B.: das Säuglingsalter; ein sehr hohes Alter; Diabetes mellitus; die Einnahme von Immunsuppressiva, z.B. nach Organtransplantationen; die Einnahme von Antibiotika, Cortison oder Chemotherapeutika; Tumorerkrankungen; HIV.

Dies alles sind sozusagen „Extrembedingungen“, die vorliegen müssen, damit Candida eine „Chance“ hat. So würde man beispielsweise bei einem Erwachsenen, der eine Besiedlung von Candida im Mundbereich aufweist, sofort an eine gravierende Immunschwäche wie z.B. AIDS denken. Befällt Candida tatsächlich den gesamten Körper (systemische Mykose) ist dies eine lebensbedrohliche Erkrankung, die in etwa 44% der Fälle zum Tod führt10)Pfaller, M. A.; Diekema, D. J. (2007): Epidemiology of invasive candidiasis: a persistent public health problem. In: Clinical microbiology reviews 20 (1), S. 133–163. DOI: 10.1128/CMR.00029-06.. Soor (Haut- und Schleimhaut-Candidose) oder systemische Mykosen sind also reale Entitäten, die völlig unterschiedlich von der sagenumwobenen Candida-Hypersensibilität sind, für die es keinerlei Belege gibt. Nur wer also mindestens eine der oben genannten Bedingungen aufweist, hat also ein reales Risiko für eine Candida-Infektion (vaginale Candidosen bilden hierbei eine Ausnahme, da das Scheidenmilieu es dem Pilz sehr leicht macht, sich auszubreiten).

Für eine Darminfektion müssen z.B. sowohl ein Mangel an Immunzellen (Neutropenie) als auch eine Schädigung der Darmschleimhaut vorliegen11)Koh, Andrew Y.; Kohler, Julia R.; Coggshall, Kathleen T.; van Rooijen, Nico; Pier, Gerald B. (2008): Mucosal damage and neutropenia are required for Candida albicans dissemination. In: PLoS pathogens 4 (2), e35. DOI: 10.1371/journal.ppat.0040035..

Insbesondere die Frage, ob eine Neutropenie, also ein Mangel an Immunzellen vorliegt, lässt sich mittels einer Laboruntersuchung leicht feststellen. Somit kann auch die Wahrscheinlichkeit einer Darmmykose eingeschätzt werden, die bei Gesunden somit annähernd gegen Null gehen sollte.

Anti Candida Diät Pilz im Darm Zucker Weißmehl

Wie sinnvoll ist eine Anti-Pilz-Diät?

Befürworter der sogenannten „Anti-Pilz-Diät“ (dazu zählen erschreckenderweise auch Ökotrophologen, also Ernährungswissenschaftler!) raten streng davon ab, Zucker, Weißmehl- oder Hefeprodukte sowie zu stark verarbeitete und gesüßte Lebensmittel zu sich zu nehmen. Auch Müslimischungen und sogar Obst und Vollkornnudeln seien verboten. Derartige Lebensmittel würden den Pilz im Darm ernähren und somit seine Ausrottung erschweren. Ohne eine geeignete Diät sei eine Heilung von der Darmmykose nicht zu erreichen.

Die „Anti-Pilz-Diät“ bedient sich damit eines sehr intuitiven Konzepts: Es klingt im ersten Moment einleuchtend, dass der Pilz durch Zucker ernährt wird und eine zuckerhaltige Ernährung diesen somit im Wachstum fördere. Außerdem sind zucker- und weißmehlhaltige Lebensmittel bei vielen Menschen sehr negativ besetzt. Es ist also nur logisch, dass „negative“ Lebensmittel auch einen „negativen“ Darmbewohner mitverursachen. Oder?

In der Tat benötigt Candida Zucker und Aminosäuren, um wachsen zu können12)Odds, F. C. (1991): Sabouraud(’s) agar. In: Journal of medical and veterinary mycology : bi-monthly publication of the International Society for Human and Animal Mycology 29 (6), S. 355–359.. Zwei Punkte lassen eine Anti-Pilz-Diät jedoch wenig sinnvoll erscheinen:

1 | Candida ist in der Lage, sich Zugang zum Blut zu verschaffen, das sehr zuckerreich ist13)Brock, Matthias (2009): Fungal metabolism in host niches. In: Current opinion in microbiology 12 (4), S. 371–376. DOI: 10.1016/j.mib.2009.05.004.. Der Pilz ist also gar nicht auf eine Zuckerlieferung durch den Darminhalt angewiesen. Darüber hinaus ist der Pilz auch in der Lage, sich an zahlreiche Ernährungsbedingungen, auch zuckerarme, anzupassen, um zu wachsen und zu überleben14)Fleck, Christian B.; Schobel, Felicitas; Brock, Matthias (2011): Nutrient acquisition by pathogenic fungi: nutrient availability, pathway regulation, and differences in substrate utilization. In: International journal of medical microbiology : IJMM 301 (5), S. 400–407. DOI: 10.1016/j.ijmm.2011.04.007.. Wird dem Pilz eine andere, zuckerarme Nahrungsgrundlage geboten, wie z.B. nur Kohlenstoff oder Milchsäure, verstärkt das sogar seine Fähigkeit, Umweltstress zu widerstehen und in den Wirt einzudringen bzw. ihn zu infizieren15)Ene, Iuliana V.; Adya, Ashok K.; Wehmeier, Silvia; Brand, Alexandra C.; MacCallum, Donna M.; Gow, Neil A. R.; Brown, Alistair J. P. (2012): Host carbon sources modulate cell wall architecture, drug resistance and virulence in a fungal pathogen. In: Cellular microbiology 14 (9), S. 1319–1335. DOI: 10.1111/j.1462-5822.2012.01813.x..

2 | Die Vertreter der Anti-Pilz-Diät sind inkonsequent, wenn sie nicht fordern, dass man komplett auf Kohlenhydrate verzichtet. Denn auch komplexe Kohlenhydrate wie Stärke, die in Vollkornbrot oder ganzem Getreide (die in der Diät erlaubt sind), werden im Verdauungssystem letztlich zu einfachen Kohlenhydraten wie Glucose abgebaut. Vertreter einer Anti-Pilz-Diät müssten somit, wenn sie ihrer eigenen Hypothese folgen, dass nur eine zuckerfreie Ernährung Candida ausrotten kann, eine ketogene Diät fordern, d.h. eine Diät, in der keinerlei Kohlenhydrate in irgendeiner Form verzehrt werden dürfen.

Insgesamt lässt sich also sagen, dass eine Anti-Pilz-Diät, wie sie aktuell empfohlen wird, keinen Sinn macht, da sie keinen Einfluss auf eine potentielle Darmmykose nehmen kann.

Wie gefährlich ist das Konzept der Candida-Hypersensibilität?

Zum einen ist es sicherlich ärgerlich, dass völlig gesunden Menschen zur Therapie ihrer Pseudo-Erkrankung das Geld für teure Therapien aus der Tasche gezogen wird. Das Konzept der Darmmykose ist aber nicht nur ärgerlich, sondern auch gefährlich: Das Anti-Pilzmittel, meistens Nystatin, was zur Behandlung empfohlen wird, kann schwerwiegende Nebenwirkungen haben, so z.B. neben Durchfall und Bauchschmerzen auch, bei einer Überempfindlichkeit, das Stevens-Johnson-Syndrom16)Garty, Ben-Zion (1991): Stevens-Johnson Syndrome Associated With Nystatin Treatment. In: Arch Dermatol 127 (5), S. 741–742. DOI: 10.1001/archderm.1991.01680040153025., das tödlich enden kann.

Neben einer potentiell schädlichen antimykotischen Therapie, die nicht hilft17)Dismukes, W. E.; Wade, J. S.; Lee, J. Y.; Dockery, B. K.; Hain, J. D. (1990): A randomized, double-blind trial of nystatin therapy for the candidiasis hypersensitivity syndrome. In: The New England journal of medicine 323 (25), S. 1717–1723. DOI: 10.1056/NEJM199012203232501., wird dem „Patienten“ eine restriktive Diät aufgezwungen, die ebenso sinnlos ist und ggf. Essstörungen fördern kann, indem sie dem Patienten suggeriert, er sei für seine Beschwerden selbst verantwortlich. Viele Lebensmittel werden verteufelt, die soziale Funktion des Essens kann kaum noch erfüllt werden.

Und nicht zuletzt beruhen viele der Beschwerden, die von einer angeblichen Darmmykose herrühren sollen, auch auf psychischen oder funktionellen Faktoren, gerade im Bereich des Magen-Darm-Trakts, der im höchsten Maße sensibel auf Stress oder Anspannung reagiert. Ein Fokus auf die Pilz-Theorie verweigert daher solchen Patienten, denen am besten mit einer Psychotherapie geholfen werden kann, die geeignete Behandlung, da vom wirklichen Problem abgelenkt wird und stattdessen teuer, aber sinnlos „herumgedoktort“ wird.

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Habt ihr noch Fragen zum Thema „Candida“? Schreibt mir gerne einen Kommentar! :) Für weitere Ernährungsmythen siehe z.B. die Artikel „Detoxing“ oder „Weizen macht dick und krank?“.

Alimonia

Literatur   [ + ]

1. Truss CO. The Missing Diagnosis. Birmingham, The Missing Diagnosis, Inc., 1983.
2. Crook, WG. The Yeast Connection: A Medical Breakthrough. Jackson, Tenn., Professional Books, 1986.
3. Rosch, W. (1996): Pilze im Stuhl, Pilze im Darm–therapeutische Konsequenzen? In: Versicherungsmedizin 48 (6), S. 215–217.
4. http://www.huffingtonpost.com/kim-evans/antibiotics-cause-cancer_b_186968.html; abgerufen am 04.11.2016
5. Mukherjee, P. K.; Sendid, B.; Hoarau, G.; Colombel, J. F.; Poulain, D.; Ghannoum, M. A. (2015): Mycobiota in gastrointestinal diseases. In: Nature reviews. Gastroenterology & hepatology 12 (2), S. 77–87. DOI: 10.1038/nrgastro.2014.188.
6. Kommission „Methoden und Qualitätssicherung in der Umweltmedizin“: Pathogenetische Bedeutung der intestinalen Candidabesiedelung. Bundesgesundheitsbl Gesundheitsforsch Gesundheitsschutz 2004; 47: 587–600.
7. Kumamoto, Carol A.; Vinces, Marcelo D. (2005): Alternative Candida albicans lifestyles: growth on surfaces. In: Annual review of microbiology 59, S. 113–133. DOI: 10.1146/annurev.micro.59.030804.121034.
8. Piispanen, Amy E.; Hogan, Deborah A. (2008): PEPped up: induction of Candida albicans virulence by bacterial cell wall fragments. In: Cell host & microbe 4 (1), S. 1–2. DOI: 10.1016/j.chom.2008.06.005.
9. Conti, H. R.; Gaffen, S. L. (2010): Host responses to Candida albicans: Th17 cells and mucosal candidiasis. In: Microbes and infection / Institut Pasteur 12 (7), S. 518–527. DOI: 10.1016/j.micinf.2010.03.013.
10. Pfaller, M. A.; Diekema, D. J. (2007): Epidemiology of invasive candidiasis: a persistent public health problem. In: Clinical microbiology reviews 20 (1), S. 133–163. DOI: 10.1128/CMR.00029-06.
11. Koh, Andrew Y.; Kohler, Julia R.; Coggshall, Kathleen T.; van Rooijen, Nico; Pier, Gerald B. (2008): Mucosal damage and neutropenia are required for Candida albicans dissemination. In: PLoS pathogens 4 (2), e35. DOI: 10.1371/journal.ppat.0040035.
12. Odds, F. C. (1991): Sabouraud(’s) agar. In: Journal of medical and veterinary mycology : bi-monthly publication of the International Society for Human and Animal Mycology 29 (6), S. 355–359.
13. Brock, Matthias (2009): Fungal metabolism in host niches. In: Current opinion in microbiology 12 (4), S. 371–376. DOI: 10.1016/j.mib.2009.05.004.
14. Fleck, Christian B.; Schobel, Felicitas; Brock, Matthias (2011): Nutrient acquisition by pathogenic fungi: nutrient availability, pathway regulation, and differences in substrate utilization. In: International journal of medical microbiology : IJMM 301 (5), S. 400–407. DOI: 10.1016/j.ijmm.2011.04.007.
15. Ene, Iuliana V.; Adya, Ashok K.; Wehmeier, Silvia; Brand, Alexandra C.; MacCallum, Donna M.; Gow, Neil A. R.; Brown, Alistair J. P. (2012): Host carbon sources modulate cell wall architecture, drug resistance and virulence in a fungal pathogen. In: Cellular microbiology 14 (9), S. 1319–1335. DOI: 10.1111/j.1462-5822.2012.01813.x.
16. Garty, Ben-Zion (1991): Stevens-Johnson Syndrome Associated With Nystatin Treatment. In: Arch Dermatol 127 (5), S. 741–742. DOI: 10.1001/archderm.1991.01680040153025.
17. Dismukes, W. E.; Wade, J. S.; Lee, J. Y.; Dockery, B. K.; Hain, J. D. (1990): A randomized, double-blind trial of nystatin therapy for the candidiasis hypersensitivity syndrome. In: The New England journal of medicine 323 (25), S. 1717–1723. DOI: 10.1056/NEJM199012203232501.
2017-09-06T18:20:34+00:00 5 November 2016|Ernährungstrends, Ernährungswissenschaft|2 Comments

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2 Comments

  1. Alina Moritz 6. November 2016 at 20:27 - Reply

    Hallo liebe Linda.

    Vielen Dank für diesen echt gut geschriebenen Artikel. Ich halte diese Anti-Pilz-Diäten auch für ziemlichen Unsinn; obwohl ich Ökotrophologin bin ;) Den Leuten geht es meiner Meinung damit nur besser, weil sie dabei Ungesundes wie Weissmehl und raffinierten Zucker weglassen…
    Dennoch würde mich deine Meinung dazu interessieren, was du von solchen Erfahrungsberichten hältst, bei der Leute die Ausscheidungen ihrer Parasiten sogar „beweisen“ : https://www.youtube.com/watch?v=kX1etLS6aeU
    LG,
    Alina

    • Alimonia 7. November 2016 at 15:34 - Reply

      Liebe Alina,

      ja, der psychische Faktor, der Glaube, dass sie etwas Drastisches tun, was ihnen hilft, spielt auch noch zusätzlich mit hinein.
      Das Video zeigt den klassischen Fall, wo die Existenz eines sogenannten „Mucoid Plaque“ (deutsch vielleicht am ehesten: „Schlacke“) bewiesen werden soll. Das Video beweist jedoch gar nichts: Was man sieht, ist entweder das Produkt einer vorsätzlichen Täuschung oder tatsächlich Stuhl, der durch die Einnahme von Stoffen während des Fastens wie Sennesblättern, Feigen, Flohsamenschalen oder Bentonit in Verbindung mit den physiologischen Abschilferungen von Zellen, Bakterien und Schleim eine derartige Substanz bildet. Dies als „Plaque“, als Ausscheidungen von Parasiten zu bezeichnen, kommt absolut aus einer pseudowissenschaftlichen Ecke. Intuitiv sieht das Ganze jedoch sehr befremdlich, eindrücklich und ekelhaft aus und so hat sich die Idee leider sehr schnell durchgesetzt. Danke für deinen Kommentar! :)

      Liebe Grüße
      Linda

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