Dick durch Entzündungen im Körper? Diese Ernährung ist entzündungshemmend

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Dick durch Entzündungen im Körper? Diese Ernährung ist entzündungshemmend

Wie sieht eine entzündungshemmende Ernährung aus?

Es gibt viele Erkrankungen, bei denen eine Entzündung offensichtlich eine wichtige Rolle spielt: Man erkennt sie leicht an der Endung „-itis“, die in der Medizin allgemein für entzündliche Krankheiten steht, z.B. Enteritis (Darmentzündung), Gastritis (Magenschleimhautentzündung), Arthritis (Gelenksentzündung), Myokarditis (Herzmuskelentzündung) oder Neurodermitis (Hautentzündung). Vielen ist aber nicht bewusst, dass auch gerade die sogenannten Zivilisationskrankheiten wie z.B. die Adipositas, also Fettleibigkeit, oder Diabetes mellitus Typ 2 mit einer chronischen Entzündung verbunden sind. Zum einen können Entzündungen dick machen, zum anderen verursacht überschüssiges Fettgewebe selbst eine chronische Entzündung im Körper. Warum ist das so, und wie kann man über die Ernährung Entzündungen positiv beeinflussen? Alimonia gibt Tipps.

Was ist eine Entzündung?

Eine Entzündung ist zunächst einmal eine Reaktion des Körpers auf Reize, die er als schädlich identifiziert. Diese Reize können z.B. sein:

  • Mechanische Reize (z.B. Reibung, Druck)
  • (Umwelt)gifte (z.B. Säuren, Laugen, Toxine)
  • Strahlung (z.B. UV, Röntgen)
  • Fremdkörper (z.B. Harnsäurekristalle bei Gicht oder durch äußere Verletzungen)
  • Allergene (z.B. Pollen, oder körpereigene Stoffe bei Autoimmunerkrankungen)
  • Krankheitserreger (z.B. Bakterien, Viren)
  • abgestorbene körpereigene Zellen

Der Körper möchte diese Reize loswerden und setzt sich über bestimmte Mechanismen des Immunsystems zur Wehr. Zum Beispiel aktiviert er Immunzellen, die bestimmte Botenstoffe, sogenannte Zytokine aussenden. Diese locken wiederum andere Immunzellen an, weiten die Blutgefäße, sodass mehr Blut in die betroffene Region gelangen kann, und verursachen Schmerzen1)Lee, Byung-Cheol; Lee, Jongsoon (2014): Cellular and molecular players in adipose tissue inflammation in the development of obesity-induced insulin resistance. In: Biochimica et biophysica acta 1842 (3), S. 446–462. DOI: 10.1016/j.bbadis.2013.05.017..

Manchmal ist die Entzündungsreaktion des Körpers sinnvoll, denn gelingt die Abwehr des Reizes, also z.B. der Bakterien, ist die Gesundheit des Körpers gewahrt. Die Entzündung verschwindet. Bleibt der Erfolg der Abwehrreaktion jedoch aus, so kann die Entzündung chronisch werden. Bei einer chronischen Entzündung steht der Schaden des gesunden Körpergewebes im Vordergrund.

Was sind die Folgen einer chronischen Entzündung?

Die Auswirkungen einer chronischen Entzündung sind im gesamten Körper sehr ähnlich: Die Ausschüttung von Entzündungsstoffen (Zytokinen) bewirkt, dass sich Zellen vermehrt teilen, dass das Gewebewachstum angeregt wird und dass das Erbgut der örtlichen Zellen, die DNA, durch sogenannte freie Sauerstoffradikale geschädigt wird.

In den Gefäßen kann dieser Prozess die sogenannte Atherosklerose („Arterienverkalkung“) befördern, denn hier lagern sich u.a. oxidierte Lipoproteine (z.B. oxidiertes LDL-Cholesterin) in den Gefäßwänden ab, die von spezialisierten Immunzellen („Fresszellen“, Makrophagen) „gefressen“ werden. Diese gehen jedoch daran zugrunde und verstopfen als sich anhäufende Zellleichen langsam immer mehr die Arterie. Zudem bewirkt die chronische Entzündung, dass die glatte Gefäßmuskulatur, die die Arterie auskleidet, zum Wachstum angeregt wird. Auch dies verengt das Gefäß weiter. Versorgt das Gefäß das Herz, kann es so langfristig zum Herzinfarkt kommen; führt es zum Gehirn, kann die Atherosklerose zum Schlaganfall führen.

Auch bei der COPD, der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung, führt der Wachstumsreiz auf die glatte Muskulatur der Bronchien durch die Entzündung dazu, dass sich die Bronchien noch weiter verengen und die Lunge fortwährend an Leistungsfähigkeit und Funktion einbüßt.

In den unterschiedlichsten Geweben können der Wachstumsreiz und die Schädigung der DNA einzelner Zellen auch zu Mutationen und darauf zur Entstehung von Krebs führen. Ein Beispiel ist z.B. die erhöhte Wahrscheinlichkeit für Lymphdrüsenkrebs bei der Zöliakie2)Risk for lymphoma and the results of follow-up gut biopsies in patients with celiac disease (2013). In: Annals of internal medicine 159 (3), I-20.. Bei dieser Erkrankung entsteht durch eine Glutenunverträglichkeit eine Entzündung der Darmwand.

Entzündungen und Gewichtszunahme

Noch nicht ganz verstanden ist, warum erhöhte Spiegel von Entzündungsbotenstoffen eine Gewichtszunahme vorhersagen können. Und doch ist es so: Je mehr Entzündungsstoffe im Blut erhöht sind, desto größer ist laut einer Studie das Risiko für eine Gewichtszunahme über etwa 4 kg3)Engstrom, G.; Hedblad, B.; Stavenow, L.; Lind, P.; Janzon, L.; Lindgarde, F. (2003): Inflammation-Sensitive Plasma Proteins Are Associated With Future Weight Gain. In: Diabetes 52 (8), S. 2097–2101. DOI: 10.2337/diabetes.52.8.2097. – und dieser Zusammenhang wurde bei völlig gesunden jungen Männern gefunden!

Verursacht man bei Mäusen im Tierversuch eine chronische Entzündung durch Gabe von Zytokinen, so lagern sie vermehrt Fett ein und sie werden resistenter gegen Leptin (ein Sättigungshormon) und Insulin, was eine Vorstufe zu Diabetes Typ 2 darstellt4)Yu, Chunli; Chen, Yan; Cline, Gary W.; Zhang, Dongyan; Zong, Haihong; Wang, Yanlin et al. (2002): Mechanism by which fatty acids inhibit insulin activation of insulin receptor substrate-1 (IRS-1)-associated phosphatidylinositol 3-kinase activity in muscle. In: The Journal of biological chemistry 277 (52), S. 50230–50236. DOI: 10.1074/jbc.M200958200..

Wie kann man über die Ernährung Entzündungen bekämpfen?

Zytokine können nicht nur zu einer vermehrten Fettspeicherung führen. Auch andersherum gibt es einen Zusammenhang: Das Fettgewebe verursacht selbst vermehrte Entzündungsreaktionen, vor allem, wenn es im Überfluss vorhanden ist5)Mraz, Milos; Haluzik, Martin (2014): The role of adipose tissue immune cells in obesity and low-grade inflammation. In: The Journal of endocrinology 222 (3), R113-27. DOI: 10.1530/JOE-14-0283.6)Wisse, Brent E. (2004): The inflammatory syndrome: the role of adipose tissue cytokines in metabolic disorders linked to obesity. In: Journal of the American Society of Nephrology : JASN 15 (11), S. 2792–2800. DOI: 10.1097/01.ASN.0000141966.69934.21.. Der Körper versucht ein Zuviel an Fettzellen, auch Adipozyten genannt, durch Fresszellen (Makrophagen) abzubauen – angesichts der Masse an Zellen aber ein unmögliches Unterfangen. Ähnlich wie in den Gefäßen setzen diese Immunzellen daraufhin Zytokine frei7)Schmidt, Frank M.; Weschenfelder, Julia; Sander, Christian; Minkwitz, Juliane; Thormann, Julia; Chittka, Tobias et al. (2015): Inflammatory cytokines in general and central obesity and modulating effects of physical activity. In: PloS one 10 (3), e0121971. DOI: 10.1371/journal.pone.0121971.; eine chronische Entzündung entsteht. Unterstützt wird dieser Prozess vermutlich durch eine vermehrte Bildung von zellschädlichen reaktiven Sauerstoffradikalen, die durch den verstärkten Stoffwechsel der Fettzellen anfallen8)Wellen, Kathryn E.; Hotamisligil, Gokhan S. (2005): Inflammation, stress, and diabetes. In: The Journal of clinical investigation 115 (5), S. 1111–1119. DOI: 10.1172/JCI25102..

Vor allem diejenigen Adipozyten, die sich im Bauchbereich befinden, sind die „Übeltäter“ in der Entzündungskaskade: Gerade sie scheinen die Zytokin-produzierenden Makrophagen anzulocken, die für die Entzündungsreaktion verantwortlich sind9)Harman-Boehm, Ilana; Bluher, Matthias; Redel, Henry; Sion-Vardy, Netta; Ovadia, Shira; Avinoach, Eliezer et al. (2007): Macrophage infiltration into omental versus subcutaneous fat across different populations: effect of regional adiposity and the comorbidities of obesity. In: The Journal of clinical endocrinology and metabolism 92 (6), S. 2240–2247. DOI: 10.1210/jc.2006-1811.. Das Fettgewebe im Bauch („viszerales Fett“) setzt zudem auch vermehrt einen Entzündungsstoff (IL-6) frei, der im Blut zirkuliert und den ganzen Organismus in einen Entzündungszustand versetzen kann10)Fried, S. K.; Bunkin, D. A.; Greenberg, A. S. (1998): Omental and subcutaneous adipose tissues of obese subjects release interleukin-6: depot difference and regulation by glucocorticoid. In: The Journal of clinical endocrinology and metabolism 83 (3), S. 847–850. DOI: 10.1210/jcem.83.3.4660.. Und nicht zuletzt befinden sich Fettzellen nicht nur dort, wo man sie normalerweise vermutet, also in der Unterhaut, sondern auch in anderen Organen wie z.B. dem Gehirn, der Leber, der Bauchspeicheldrüse, den Muskeln oder den Gefäßen. Die chronische Entzündung betrifft also tatsächlich den ganzen Körper.

Entzündungshemmende Ernährung Blaubeeren

Was kann man über die Ernährung tun?

Erster Schritt also, die Entzündung zu reduzieren, ist bei Übergewicht eine Gewichtsabnahme, z.B. über eine Kalorienrestriktion. Studien zeigen, dass schon zwei Wochen einer niedrigkalorischen Diät die Spiegel wichtiger Entzündungsbotenstoffe im Körper reduzieren können11)Mraz, M.; Lacinova, Z.; Drapalova, J.; Haluzikova, D.; Horinek, A.; Matoulek, M. et al. (2011): The effect of very-low-calorie diet on mRNA expression of inflammation-related genes in subcutaneous adipose tissue and peripheral monocytes of obese patients with type 2 diabetes mellitus. In: The Journal of clinical endocrinology and metabolism 96 (4), E606-13. DOI: 10.1210/jc.2010-1858..

Dann kann unsere Ernährung als solche entweder entzündungsfördernd oder -hemmend sein.

Wie sollte eine entzündungshemmende Ernährung aussehen?

Zunächst einmal sollte auf eine angemessene Kalorienaufnahme – kein Kalorienüberschuss – geachtet werden. Ein Kalorienüberschuss führt einerseits zu einer vermehrten Einlagerung von Fett, welches als solches wie oben erläutert entzündungsfördernd ist, andererseits erzeugt jede zusätzliche Energieaufnahme nur unnötigen oxidativen Stress durch Stoffwechselvorgänge. Durch diesen oxidativen Stress werden Zellen geschädigt, was Entzündungszellen anlockt.

Des Weiteren dreht sich bei dem Thema Entzündung viel um die sogenannten Omega-Fettsäuren. Omega-6-Fettsäuren wie z.B. Linolsäure gelten vereinfacht gesagt eher als die entzündungsfördernden Fettsäuren, wohingegen Omega-3-Fettsäuren wie z.B. Linolensäure, DHA und EPA als entzündungshemmend gelten. Aus den jeweiligen Fettsäuren werden im Körper nämlich Hormone und andere Stoffe gebildet, die die jeweiligen Wirkungen haben12)Serhan, Charles N.; Chiang, Nan; Dalli, Jesmond; Levy, Bruce D. (2014): Lipid mediators in the resolution of inflammation. In: Cold Spring Harbor perspectives in biology 7 (2), a016311. DOI: 10.1101/cshperspect.a016311.. Besonders gefährlich ist ein Mangel an Omega-3-Fettsäuren in Verbindung mit einer guten Versorgung von Linolsäure (Omega-6-FS): Dann entsteht aus letzterer nämlich vermehrt Arachidonsäure, eine Fettsäure mit starker entzündungsfördernder Aktivität. Die Bildung von Arachidonsäure aus Linolsäure wird weiterhin begünstigt, wenn viel Insulin ausgeschüttet wird. Insulin wird von der Bauchspeicheldrüse vor allem dann ins Blut abgegeben, wenn wir Kohlenhydrate zu uns nehmen. Je schneller diese Kohlenhydrate verdaut werden können, z.B. solche aus Weißbrot oder Kuchen, desto höher ist der Ausstoß von Insulin13)Brenner, R. R. (1981): Nutritional and hormonal factors influencing desaturation of essential fatty acids. In: Progress in lipid research 20, S. 41–47.. Daher sollte bei einer entzündungshemmenden Ernährung vermehrt auf langsam verdauliche Kohlenhydrate z.B. aus Gemüse oder Vollkornprodukten zurückgegriffen werden.

Auch sollte darauf geachtet werden, dass genügend Omega-3-Fettsäuren aufgenommen werden. Hierbei ist vor allem die Omega-3-Fettsäure EPA wichtig, da sie ein direkter Gegenspieler der Arachidonsäure ist14)Sears, Barry (2015): Anti-inflammatory Diets. In: Journal of the American College of Nutrition 34 Suppl 1, S. 14–21. DOI: 10.1080/07315724.2015.1080105.. EPA ist vor allem in fetten Seefischen wie z.B. Lachs oder Hering bzw. den jeweiligen Ölen zu finden. Veganer können sie z.B. über Algenöl-Supplemente aufnehmen. Dass ihre entzündungshemmende Wirkung nicht nur bloße Theorie ist, zeigt sich in zahlreichen klinischen Studien, ob bei Übergewicht15)Itariu, Bianca K.; Zeyda, Maximilian; Hochbrugger, Eva E.; Neuhofer, Angelika; Prager, Gerhard; Schindler, Karin et al. (2012): Long-chain n-3 PUFAs reduce adipose tissue and systemic inflammation in severely obese nondiabetic patients: a randomized controlled trial. In: The American journal of clinical nutrition 96 (5), S. 1137–1149. DOI: 10.3945/ajcn.112.037432., bei Atherosklerose16)Cawood, Abbie L.; Ding, Ren; Napper, Frances L.; Young, Ruth H.; Williams, Jennifer A.; Ward, Matthew J. A. et al. (2010): Eicosapentaenoic acid (EPA) from highly concentrated n-3 fatty acid ethyl esters is incorporated into advanced atherosclerotic plaques and higher plaque EPA is associated with decreased plaque inflammation and increased stability. In: Atherosclerosis 212 (1), S. 252–259. DOI: 10.1016/j.atherosclerosis.2010.05.022. oder sogar bei Depressionen17)Martins, Julian G. (2009): EPA but not DHA appears to be responsible for the efficacy of omega-3 long chain polyunsaturated fatty acid supplementation in depression: evidence from a meta-analysis of randomized controlled trials. In: Journal of the American College of Nutrition 28 (5), S. 525–542..

Gesättigte Fettsäuren sind ebenfalls entzündungsfördernd18)Huang, Shurong; Rutkowsky, Jennifer M.; Snodgrass, Ryan G.; Ono-Moore, Kikumi D.; Schneider, Dina A.; Newman, John W. et al. (2012): Saturated fatty acids activate TLR-mediated proinflammatory signaling pathways. In: Journal of lipid research 53 (9), S. 2002–2013. DOI: 10.1194/jlr.D029546.19)Mu, Lin; Mukamal, Kenneth J.; Naqvi, Asghar Z. (2014): Erythrocyte saturated fatty acids and systemic inflammation in adults. In: Nutrition (Burbank, Los Angeles County, Calif.) 30 (11-12), S. 1404–1408. DOI: 10.1016/j.nut.2014.04.020.. Man findet sie z.B. in tierischen Fetten, also Butter, Sahne, Käse, fettreichem Fleisch, aber auch in pflanzlichen Produkten wie z.B. Kokosöl oder Kakaobutter. Man sollte den Verzehr dieser Lebensmittel daher stark einschränken, wenn man eine entzündungshemmende Ernährung verfolgt.

Sekundäre Pflanzenstoffe, also z.B. Polyphenole, sind dagegen als positiv zu bewerten, denn sie hemmen Entzündungen20)Rahman, Irfan; Biswas, Saibal K.; Kirkham, Paul A. (2006): Regulation of inflammation and redox signaling by dietary polyphenols. In: Biochemical pharmacology 72 (11), S. 1439–1452. DOI: 10.1016/j.bcp.2006.07.004.. Polyphenole sind es, die Obst und Gemüse ihre schöne Farbe geben. Es sollte daher darauf geachtet werden, möglichst „bunt“ zu essen, also verschiedene Farben von blau über grün zu rot oder lila auf dem Teller zu haben, denn dies stellt sicher, dass man genügend sekundäre Pflanzenstoffe aufnimmt.

Zusammenfassend kann man also für eine entzündungshemmende Ernährung folgende Empfehlungen geben:

Weniger:

  • schnell verdauliche Kohlenhydrate, z.B. aus Weißbrot, Nudeln, Süßigkeiten, Softdrinks
  • Arachidonsäure, z.B. aus Schweineschmalz, Leberwurst, Eigelb, Thunfisch
  • Linolsäure, z.B. aus Traubenkernöl, Distelöl, Hanföl, Sojaöl, Weizen- und Maiskeimöl, Sonnenblumenöl
  • gesättigte Fettsäuren, z.B. aus Butter, Sahne, Käse, Eiern, fettem Fleisch, Schmalz
  • tierisches Eiweiß21)Lopez-Legarrea, Patricia; La Iglesia, Rocio de; Abete, Itziar; Navas-Carretero, Santiago; Martinez, J. Alfredo; Zulet, M. Angeles (2014): The protein type within a hypocaloric diet affects obesity-related inflammation: the RESMENA project. In: Nutrition (Burbank, Los Angeles County, Calif.) 30 (4), S. 424–429. DOI: 10.1016/j.nut.2013.09.009.

Mehr:

  • langsam verdauliche Kohlenhydrate, z.B. aus Gemüse, Vollkornprodukten, Hülsenfrüchten
  • Omega-3-Fettsäuren (EPA,  DHA), z.B. aus Algenöl
  • Polyphenole aus Obst, Gemüse und Gewürzen (Kurkuma, Ingwer, Chili)
  • pflanzliche Proteine

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Habt ihr noch Fragen zum Thema Entzündung und Ernährung? Hinterlasst mir gerne einen Kommentar!

Alimonia

Literatur   [ + ]

1. Lee, Byung-Cheol; Lee, Jongsoon (2014): Cellular and molecular players in adipose tissue inflammation in the development of obesity-induced insulin resistance. In: Biochimica et biophysica acta 1842 (3), S. 446–462. DOI: 10.1016/j.bbadis.2013.05.017.
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3. Engstrom, G.; Hedblad, B.; Stavenow, L.; Lind, P.; Janzon, L.; Lindgarde, F. (2003): Inflammation-Sensitive Plasma Proteins Are Associated With Future Weight Gain. In: Diabetes 52 (8), S. 2097–2101. DOI: 10.2337/diabetes.52.8.2097.
4. Yu, Chunli; Chen, Yan; Cline, Gary W.; Zhang, Dongyan; Zong, Haihong; Wang, Yanlin et al. (2002): Mechanism by which fatty acids inhibit insulin activation of insulin receptor substrate-1 (IRS-1)-associated phosphatidylinositol 3-kinase activity in muscle. In: The Journal of biological chemistry 277 (52), S. 50230–50236. DOI: 10.1074/jbc.M200958200.
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9. Harman-Boehm, Ilana; Bluher, Matthias; Redel, Henry; Sion-Vardy, Netta; Ovadia, Shira; Avinoach, Eliezer et al. (2007): Macrophage infiltration into omental versus subcutaneous fat across different populations: effect of regional adiposity and the comorbidities of obesity. In: The Journal of clinical endocrinology and metabolism 92 (6), S. 2240–2247. DOI: 10.1210/jc.2006-1811.
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12. Serhan, Charles N.; Chiang, Nan; Dalli, Jesmond; Levy, Bruce D. (2014): Lipid mediators in the resolution of inflammation. In: Cold Spring Harbor perspectives in biology 7 (2), a016311. DOI: 10.1101/cshperspect.a016311.
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16. Cawood, Abbie L.; Ding, Ren; Napper, Frances L.; Young, Ruth H.; Williams, Jennifer A.; Ward, Matthew J. A. et al. (2010): Eicosapentaenoic acid (EPA) from highly concentrated n-3 fatty acid ethyl esters is incorporated into advanced atherosclerotic plaques and higher plaque EPA is associated with decreased plaque inflammation and increased stability. In: Atherosclerosis 212 (1), S. 252–259. DOI: 10.1016/j.atherosclerosis.2010.05.022.
17. Martins, Julian G. (2009): EPA but not DHA appears to be responsible for the efficacy of omega-3 long chain polyunsaturated fatty acid supplementation in depression: evidence from a meta-analysis of randomized controlled trials. In: Journal of the American College of Nutrition 28 (5), S. 525–542.
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2017-09-17T10:04:50+00:00 21 Mai 2017|Ernährungswissenschaft|0 Comments

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