7 Anti-Grippe-Mittel

//7 Anti-Grippe-Mittel

7 Anti-Grippe-Mittel

Der Winter ist noch lange nicht vorüber, und die Gefahr einer Erkältung oder sogar einer echten Grippe lauert überall. Mit diesen 7 natürlichen Anti-Erkältungs- und -Grippe-Mitteln kann man den Bakterien und Viren trotzen.

Kurkuma | 1

Kurkuma wird in Indien schon seit 4000 Jahren als heilendes Gewürz verwendet. Mittlerweile hat auch die Wissenschaft die zahlreichen positiven gesundheitlichen Wirkungen dieses außergewöhnlichen Gewürzes bestätigt. Neben der entzündungshemmenden Eigenschaft der Gewürzknolle ist auch die antivirale Wirkung bestimmter Inhaltsstoffe mit dem schönen Namen Sesquiterpenoide belegt. Ich empfehle eine frische Kurkumaknolle im Smoothie oder Kurkumapulver in einem wärmenden Getränk, der Goldenen Milch

Manukahonig | 2

Honigbienen gewinnen den antibakteriell und antiviral wirksamen Manukahonig nur aus dem Blütennektar der Südseemyrte, die ausschließlich in Neuseeland und Australien wächst.  Er ist sehr teuer, aber da die Wirkung bewiesen ist, empfehle ich ihn denjenigen, die wirklich akuter Grippe-Gefahr ausgesetzt sind. Vorbeugend aufs Brot, oder in den Tee (der aktive Inhaltsstoff Methylglyoxal ist nicht hitzeempfindlich), bei ersten Anzeichen direkt vom Löffel schlecken. Man bekommt ihn z.B. in Reformhäusern.

Knoblauch | 3

Der Verzehr von Knoblauch könnte die Wahrscheinlichkeit verringern, an einer Erkältung zu erkranken, sagt zumindest dieser 2014 erschienene Review. Ob es daran liegt, dass begeisterte Knoblauchverzehrer im Allgemeinen von Menschen eher gemieden werden und somit eine geringere Kontaminationsgefahr besteht, sagen die Autoren allerdings nicht. ;)

Sanddorn | 4

Sanddornbeeren haben einen enorm hohen Gehalt an Vitamin C: durchschnittlich 695 mg/100g. Im Vergleich dazu haben Orangen nur ca. 50 mg/100g. In einer Metaanalyse konnte zwar nicht zweifelsfrei festgestellt werden, dass Vitamin C vor einer Erkältung bewahrt – es kann jedoch möglicherweise beim einzelnen die Erkrankungsdauer verkürzen. Ich empfehle Sanddornsaft (z.B. von alnavit, dm) als Zutat im Joghurt, Smoothie oder Eis.

Wasser und heißer Tee | 5

In der kalten Jahreszeit neigen wir dazu, viel zu wenig zu trinken. Es ist aber gerade jetzt wichtig, das Blutvolumen aufrecht zu erhalten, um dem Immunsystem die Möglichkeit zu geben, sich gut im Körper zu verteilen. Außerdem tragen heiße Getränke dazu bei, hitzeempfindliche Bakterien und Viren aus dem Rachen zu vertreiben.

Zink | 6

Zink kann sehr wahrscheinlich die Dauer einer Erkältung verkürzen, wenn man es bald nach Krankheitsbeginn einnimmt oder verstärkt zu sich nimmt. Zu den zinkreichsten Lebensmitteln zählen u.a. Austern (nicht das beliebteste Lebensmittel, ich weiß), aber auch dunkle Schokolade, Sesamsamen, Kürbiskerne und Weizenkeime.

 Leichter Sport | 7

Merkt man schon das erste Halskratzen sollte man sich sportlich nicht zu sehr herausfordern, da der Sport das so genannte „Open-Window“-Phänomen auslöst, d.h. das Phänomen, das man nach intensiver körperlicher Anstrengung durch ein geschwächtes Immunsystem sehr anfällig für Krankheitserreger ist. Leichte Bewegung (Yoga, Spazierengehen) kann aber nicht schaden, da es das Stresssystem herunterfährt. Wer es gar nicht lassen kann, kann das Open-Window-Phänomen abschwächen, indem er darauf achtet, nach dem Sport direkt viele Kohlenhydrate aufzunehmen.

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Zusätzlich natürlich die viel zitierten allgemeinen Ratschläge wie genügend schlafen (7-8 Stunden pro Tag mindestens), Stressmanagement, nicht zu schwer essen, und viel Obst und Gemüse. 

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Image credit: Turmeric  by Steven Jackson  

2017-09-06T18:20:39+00:00 16 Februar 2015|Ernährungstipps|0 Comments

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