Akne und Ernährung

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Akne und Ernährung

Akne gilt als die häufigste Hauterkrankung. Fast jeder ist schon einmal mit ihr in Berührung gekommen – ob als Betroffener oder bei den Mitmenschen, denen man ihr Leid sehr häufig ansieht. Denn Akne führt nicht nur zu körperlichen Symptomen wie Juckreiz oder schmerzhaften Entzündungen, sondern vor allem auch zu seelischem Leid, nämlich wenn die Betroffenen von ihrer Umwelt stigmatisiert werden.

Je nachdem welche Ursache der Akne zugrunde liegt, gibt es unterschiedliche therapeutische Möglichkeiten. Dazu zählen z.B. eine hormonelle oder medikamentöse Behandlung oder ein Auftragen verschiedenster Tinkturen, die meist sehr nebenwirkungsreich sind.

Es gibt jedoch auch Wege, mit der Ernährung auf diese Hautkrankheit einzuwirken. Wie genau dies aussieht, möchte ich in diesem Beitrag vorstellen. Dazu gehe ich zunächst einmal auf die unterschiedlichen Einflussfaktoren aus unserer Ernährung ein und gebe dann Vorschläge, wie man sie für sich nutzen kann.

IGF-1 und Akne

Die meisten wissenschaftlichen Quellen sehen Akne noch immer als eine androgenabhängige Hauterkrankung. Das heißt, dass männliche Hormone für die Entstehung von Akne ursächlich sind. Dies stimmt auch zum Teil: Ohne Androgene kann sich keine Akne entwickeln1) Imperato-McGinley J, Gautier T, Cai LQ, Yee B, Epstein J, Pochi P. The androgen control of sebum production. Studies of subjects with dihydrotestosterone deficiency and complete androgen insensitivity. J Clin Endocrinol Metab. 1993;76(2):524–528. . Allerdings verhält es sich so, dass die Androgenspiegel während der Pubertät ansteigen und dann für mehrere Jahrzehnte auf einem hohen Level bleiben, wohingegen die während der Pubertät häufig auftretende Akne nach dieser Lebensphase in den allermeisten Fällen wieder verschwindet. Dies stellt also einen Widerspruch dar. Im Gegensatz dazu kann heute immer mehr gezeigt werden, dass vor allem der Wachstumsfaktor IGF-1 eine große Rolle bei der Entwicklung von Akne spielt, denn der Serumspiegel korreliert mit der Stärke der Erkrankung2)Deplewski D, Rosenfield RL. Growth hormone and insulin-like growth factors have different effects on sebaceous cell growth and differentiation. Endocrinology. 1999;140(9):4089–4094. . IGF-1 ist dem Hormon Insulin sehr ähnlich und unterstützt das Wachstum von Zellen. Es erreicht den größten Serumspiegel in der Pubertät und nimmt dann kontinuierlich ab3) Juul A, Bang P, Hertel NT, et al. Serum insulin-like growth factor-I in 1030 healthy children, adolescents, and adults: relation to age, sex, stage of puberty, testicular size, and body mass index. J Clin Endocrinol Metab. 1994;78(3):744–752.. Wenn man IGF-1 künstlich zuführt, kann man die Entwicklung von Akne auslösen4)Klinger B, Anin S, Silbergeld A, Eshet R, Laron Z. Development of hyperandrogenism during treatment with insulin-like growth factor-I (IGF-I) in female patients with Laron syndrome. Clin Endocrinol (Oxf)1998;48(1):81–87.. Dies ist logisch, wenn man beachtet, dass Akne eine Erkrankung ist, die durch ein erhöhtes Wachstum der Zellen innerhalb der Talgdrüsenfollikel gekennzeichnet ist. Zudem stößt IGF-1 Stoffwechselwege an, die Entzündungen im Körper fördern. Studien konnten zeigen, dass bei Frauen, die nach der Pubertät an Akne leiden, die IGF-1-Spiegel erhöht sind5) Aizawa H, Niimura M. Elevated serum insulin-like growth factor-1 (IGF-1) levels in women with postadolescent acne. J Dermatol. 1995;22(4):249–252.6)Cappel M, Mauger D, Thiboutot D. Correlation between serum levels of insulin-like growth factor 1, dehydroepiandrosterone sulfate, and dihydrotestosterone and acne lesion counts in adult women. Arch Dermatol. 2005;141(3):333–338.. Die gute Nachricht ist: Über die Ernährung kann man den IGF-1-Spiegel beeinflussen! Wenn man sich so ernährt, dass der IGF-1-Spiegel ansteigt, so verschlechtert sich auch die Akne7)Jung JY, Yoon MY, Hong JS, Choi YS, Suh DH. The influence of dietary patterns on acne vulgaris in Koreans. Eur J Dermatol. 2010;20(6):1–5..

Wie kann man nun den IGF-1-Spiegel über die Ernährung beeinflussen? Vor allem drei Faktoren lassen den IGF-1-Spiegel ansteigen:

  1. Schnell verfügbare Kohlenhydrate8)Mahmood SN, Bowe WP. Diet and acne update. Carbohydrates emerge as the main culprit. J Drugs Dermatol. 2014;13(4):428–435.
  2. Milchprodukte9)Rich-Edwards JW, Ganmaa D, Pollak MN, et al. Milk consumption and the prepubertal somatotropic axis. Nutr J. 2007;6:28.
  3. Proteinreiche Ernährung10)Levine ME, Suarez JA, Brandhorst S, et al. Low protein intake is associated with a major reduction in IGF-1, cancer, and overall mortality in the 65 and younger but not older population. Cell Metab.2014;19(3):407–417.

1. Schnell verfügbare Kohlenhydrate

Eine Ernährung, die vor allem auf Zucker und Weißbrot basiert, also Kohlenhydrat-Quellen mit hohem glykämischen Index, führt dazu, dass weniger Androgene gebunden werden. Die Androgene wiederum verstärken die Akne. Im Gegensatz dazu führt eine Ernährung mit Lebensmitteln mit niedrigem glykämischen Index (also mit Vollkornprodukten, Hülsenfrüchten, Gemüse etc.) dazu, dass Proteine gebildet werden, die IGF-1 binden können11)Smith R, Mann N, Mäkeläinen H, Roper J, Braue A, Varigos G. A pilot study to determine the short-term effects of a low glycemic load diet on hormonal markers of acne: a nonrandomized, parallel, controlled feeding trial. Mol Nutr Food Res. 2008;52(6):718–726.. Der IGF-1-Spiegel sinkt, und damit bessert sich auch die Akne12)Kwon HH, Yoon JY, Hong JS, Jung JY, Park MS, Suh DH. Clinical and histological effect of a low glycaemic load diet in treatment of acne vulgaris in Korean patients: a randomized, controlled trial. Acta Derm Venereol. 2012;92(3):241–246..

2. Milchprodukte

Milchkonsum führt ebenfalls dazu, dass der IGF-1-Spiegel ansteigt – und dies liegt nicht daran, dass in der Milch selbst IGF-1 enthalten ist. Die menschliche Leber bildet interessanterweise aufgrund der in der Milch enthaltenen Aminosäuren (Eiweißbausteine) selbst vermehrt IGF-113)Melnik BC, John SM, Schmitz G. Milk is not just food but most likely a genetic transfection system activating mTORC1 signaling for postnatal growth. Nutr J. 2013;12:103.. Es ist nicht verwunderlich, dass Bodybuilder sehr gerne Whey(=Molke)-Protein oder auch Proteinpulver auf Milchbasis verwenden – IGF-1 ist ja schließlich ein sehr guter Wachstumsfaktor. Auch im Bodybuilding-Bereich ist die aknefördernde Eigenschaft jedoch bekannt14)Simonart T. Acne and whey protein supplementation among bodybuilders. Dermatology.2012;225(3):256–258.. Zusätzlich enthalten Milchprodukte noch bestimmte Aminosäuren (Leucin, Glutamin), die Entzündungen im Körper fördern können15)Melnik BC, John SM, Schmitz G. Milk is not just food but most likely a genetic transfection system activating mTORC1 signaling for postnatal growth. Nutr J. 2013;12:103., und dies gerade auch in den Talgdrüsen16)Downie MM, Kealey T. Human sebaceous glands engage in aerobic gly-colysis and glutaminolysis. Br J Dermatol. 2004;151(2):320–327..

3. Proteinreiche Ernährung

Epidemiologische Studien zeigen, dass eine proteinarme Ernährung auch mit einem niedrigen IGF-1-Spiegel in der mittelalten Bevölkerung zusammenhängt17)Levine ME, Suarez JA, Brandhorst S, et al. Low protein intake is associated with a major reduction in IGF-1, cancer, and overall mortality in the 65 and younger but not older population. Cell Metab.2014;19(3):407–417. Bei einer proteinarmen Diät (die dennoch den Proteinbedarf vollständig deckt), lässt sich sogar relativ kurzfristig der IGF-1-Spiegel senken: So konnte eine Reduktion des Nahrungsproteins von 1,67 g pro kg Körpergewicht auf 0,95 g pro kg Körpergewicht bei sechs Probanden innerhalb von drei Wochen eine Reduktion des Serum-IGF-1 von 194 ng/ml auf 152 ng/ml bewirken18)Fontana, Luigi; Weiss, Edward P.; Villareal, Dennis T.; Klein, Samuel; Holloszy, John O. (2008): Long-term effects of calorie or protein restriction on serum IGF-1 and IGFBP-3 concentration in humans. In: Aging cell 7 (5), S. 681–687.. Das ist immerhin eine Reduktion um fast 22%!

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Fettsäuren und Akne

Es gibt verschiedene Fettsäuren, die einen Einfluss auf die Entstehung von Akne haben:

  1. Gesättigte Fettsäuren (ungünstig)19)Yasuda M, Tanaka Y, Kume S, et al. Fatty acids are novel nutrient factors to regulate mTORC1 lysosomal localization and apoptosis in podocytes. Biochim Biophys Acta. 2014;1842(7):1097–1108.20)Jung JY, Yoon MY, Hong JS, Choi YS, Suh DH. The influence of dietary patterns on acne vulgaris in Koreans. Eur J Dermatol. 2010;20(6):1–5.
  2. trans-Fettsäuren (ungünstig)21) Burris J, Rietkerk W, Woolf K. Relationships of self-reported dietary factors and perceived acne severity in a cohort of New York young adults. J Acad Nutr Diet. 2014;114(3):384–392.
  3. Omega-3-Fettsäuren (günstig)22)Yasuda M, Tanaka Y, Kume S, et al. Fatty acids are novel nutrient factors to regulate mTORC1 lysosomal localization and apoptosis in podocytes. Biochim Biophys Acta. 2014;1842(7):1097–1108.23)Grossi E, Cazzaniga S, Crotti S, et al. The constellation of dietary factors in adolescent acne: a semantic connectivity map approach. J Eur Acad Dermatol Venereol. 2014 Dec 2; Epub.

Zu den gesättigten Fettsäuren zählen vor allem die Palmitinsäure, die in tierischen Fetten (Fleisch, Schmalz, Milchprodukte) oder in Palm- und Kokosöl enthalten ist. trans-Fettsäuren (siehe Artikel hier) sind vor allem in Frittierfett, industriell verarbeiteten Produkten (Pommes Frites, Kekse, Süßwaren) oder Fast Food der bekannten Ketten enthalten, die es bei Akne also zu meiden gilt. Omega-3-Fettsäuren wirken sich hingegen positiv auf die Haut aus. Sie sind z.B. in fetten Seefischen (Wildlachs, Sardinen, etc.) enthalten oder in vegetarischer Form in Algenöl (z.B. als Supplement-Kapsel). In einer Studie verbesserte sich die Akne beispielsweise durch den Verzehr von täglichen 3 g Omega-3-Fischöl über 12 Wochen hinweg signifikant24)Khayef G, Young J, Burns-Whitmore B, Spalding T. Effects of fish oil supplementation on inflammatory acne. Lipids Health Dis. 2012;11:165..

Weitere positive Einflussfaktoren in der Ernährung

Neben Omega-3-Fettsäuren aus Seefischen oder Algenöl haben sich folgende Inhaltsstoffe aus Lebensmitteln als hilfreich bei Akne erwiesen:

  1. EGCG, ein Polyphenol aus grünem Tee25)Yoon JY, Kwon HH, Min SU, Thiboutot DM, Suh DH. Epigallocatechin-3-gallate improves acne in humans by modulating intracellular molecular targets and inhibiting P. acnes. J Invest Dermatol.2013;133(2):429–440. 26) Rubin MG, Kim K, Logan AC. Acne vulgaris, mental health and omega-3 fatty acids: a report of cases.Lipids Health Dis. 2008;7:36.
  2. Kurkumin, aus Kurkuma27)Xiang L, Nakamura Y, Lim YM, et al. Tetrahydrocurcumin extends life span and inhibits the oxidative stress response by regulating the FOXO forkhead transcription factor. Aging (Albany NY)2011;3(11):1098–1109.
  3. Resveratrol, ein Flavonoid, das u.a. in roten Trauben und Rotwein vorkommt28)Kim SY, Hyun MY, Go KC, Zouboulis CC, Kim BJ. Resveratrol exerts growth inhibitory effects on human SZ95 sebocytes through the inactivation of the PI3-K/Akt pathway. Int J Mol Med.2015;35(4):1042–1050.
  4. Genistein, ein Phytoöstrogen aus Sojabohnen29)Melnik BC. Western-diet mediated mTORC1 signaling in acne, psoriasis, atopic dermatitis, and related disorders of civilization: therapeutic role of plant-derived natural mTORC1 inhibitors. In: Watson RR, Zibadi S, editors. Biocative Dietary Factors and Plant Extracts in Dermatology. New York, NY: Springer Science + Business Media; 2013. pp. 397–419.
  5. Silymarin, ein Extrakt aus der Mariendistel, der eigentlich bei Lebererkrankungen eingesetzt wird30)Gharagozloo M, Javid EN, Rezaei A, Mousavizadeh K. Silymarin inhibits cell cycle progression and mTOR activity in activated human T cells: therapeutic implications for autoimmune diseases. Basic Clin Pharmacol Toxicol. 2013;112(4):251–256.

 Welche Form der Ernährung sollte man also anstreben? 

Für alle, die unter Akne leiden, empfehle ich eine pflanzenbasierte Ernährung, die viel Gemüse, Hülsenfrüchte und Vollkornprodukte enthält, d.h. Lebensmittel mit niedrigem glykämischen Index31)Fabbrocini, G.; Izzo, R.; Faggiano, A.; Del Prete, M.; Donnarumma, M.; Marasca, C. et al. (2015): Low glycaemic diet and metformin therapy: a new approach in male subjects with acne resistant to common treatments. In: Clinical and experimental dermatology. DOI: 10.1111/ced.12673.. Milchprodukte sollten auf ein Minimum reduziert werden, bzw. auf eine Menge, die für die Hautgesundheit tolerabel ist. Von Fleisch, tierischen Fetten wie Butter oder Schmalz, von Palm- und Kokosöl sowie von Produkten mit trans-Fettsäuren besser Abstand nehmen. Fetter Seefisch wie z.B. Sardinen können unterstützend verzehrt werden, bzw., bei vegetarisch/veganer Ernährung auf Omega-3-Supplemente zurückgegriffen werden. Zusätzlich kann man versuchen, viel grünen Tee, Kurkuma, rote Trauben und Sojaprodukte in seine Ernährung einzubauen. Als kleinen Zusatz noch: Eine aktuelle Studie hat herausgefunden, dass Sonnenblumenkerne (25 g pro Tag) Akne verschlechtern können32)Mohebbipour, Alireza; Sadeghi-Bazargani, Homayoun; Mansouri, Mona (2015): Sunflower Seed and Acne Vulgaris. In: Iranian Red Crescent medical journal 17 (9), S. e16544. DOI: 10.5812/ircmj.16544.. Wer also darunter ebenfalls eine Verschlechterung bemerkt, sollte auch dieses Lebensmittel besser vermeiden, um sein Hautbild zu verbessern.

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Ich hoffe, ich konnte einige Hilfestellungen dazu geben, welche Ernährung gegen Akne helfen kann. Habt ihr noch Fragen? Schreibt sie mir gern in die Kommentare!

Alimonia

Literatur   [ + ]

1. Imperato-McGinley J, Gautier T, Cai LQ, Yee B, Epstein J, Pochi P. The androgen control of sebum production. Studies of subjects with dihydrotestosterone deficiency and complete androgen insensitivity. J Clin Endocrinol Metab. 1993;76(2):524–528.
2. Deplewski D, Rosenfield RL. Growth hormone and insulin-like growth factors have different effects on sebaceous cell growth and differentiation. Endocrinology. 1999;140(9):4089–4094.
3. Juul A, Bang P, Hertel NT, et al. Serum insulin-like growth factor-I in 1030 healthy children, adolescents, and adults: relation to age, sex, stage of puberty, testicular size, and body mass index. J Clin Endocrinol Metab. 1994;78(3):744–752.
4. Klinger B, Anin S, Silbergeld A, Eshet R, Laron Z. Development of hyperandrogenism during treatment with insulin-like growth factor-I (IGF-I) in female patients with Laron syndrome. Clin Endocrinol (Oxf)1998;48(1):81–87.
5. Aizawa H, Niimura M. Elevated serum insulin-like growth factor-1 (IGF-1) levels in women with postadolescent acne. J Dermatol. 1995;22(4):249–252.
6. Cappel M, Mauger D, Thiboutot D. Correlation between serum levels of insulin-like growth factor 1, dehydroepiandrosterone sulfate, and dihydrotestosterone and acne lesion counts in adult women. Arch Dermatol. 2005;141(3):333–338.
7, 20. Jung JY, Yoon MY, Hong JS, Choi YS, Suh DH. The influence of dietary patterns on acne vulgaris in Koreans. Eur J Dermatol. 2010;20(6):1–5.
8. Mahmood SN, Bowe WP. Diet and acne update. Carbohydrates emerge as the main culprit. J Drugs Dermatol. 2014;13(4):428–435.
9. Rich-Edwards JW, Ganmaa D, Pollak MN, et al. Milk consumption and the prepubertal somatotropic axis. Nutr J. 2007;6:28.
10, 17. Levine ME, Suarez JA, Brandhorst S, et al. Low protein intake is associated with a major reduction in IGF-1, cancer, and overall mortality in the 65 and younger but not older population. Cell Metab.2014;19(3):407–417.
11. Smith R, Mann N, Mäkeläinen H, Roper J, Braue A, Varigos G. A pilot study to determine the short-term effects of a low glycemic load diet on hormonal markers of acne: a nonrandomized, parallel, controlled feeding trial. Mol Nutr Food Res. 2008;52(6):718–726.
12. Kwon HH, Yoon JY, Hong JS, Jung JY, Park MS, Suh DH. Clinical and histological effect of a low glycaemic load diet in treatment of acne vulgaris in Korean patients: a randomized, controlled trial. Acta Derm Venereol. 2012;92(3):241–246.
13, 15. Melnik BC, John SM, Schmitz G. Milk is not just food but most likely a genetic transfection system activating mTORC1 signaling for postnatal growth. Nutr J. 2013;12:103.
14. Simonart T. Acne and whey protein supplementation among bodybuilders. Dermatology.2012;225(3):256–258.
16. Downie MM, Kealey T. Human sebaceous glands engage in aerobic gly-colysis and glutaminolysis. Br J Dermatol. 2004;151(2):320–327.
18. Fontana, Luigi; Weiss, Edward P.; Villareal, Dennis T.; Klein, Samuel; Holloszy, John O. (2008): Long-term effects of calorie or protein restriction on serum IGF-1 and IGFBP-3 concentration in humans. In: Aging cell 7 (5), S. 681–687.
19, 22. Yasuda M, Tanaka Y, Kume S, et al. Fatty acids are novel nutrient factors to regulate mTORC1 lysosomal localization and apoptosis in podocytes. Biochim Biophys Acta. 2014;1842(7):1097–1108.
21. Burris J, Rietkerk W, Woolf K. Relationships of self-reported dietary factors and perceived acne severity in a cohort of New York young adults. J Acad Nutr Diet. 2014;114(3):384–392.
23. Grossi E, Cazzaniga S, Crotti S, et al. The constellation of dietary factors in adolescent acne: a semantic connectivity map approach. J Eur Acad Dermatol Venereol. 2014 Dec 2; Epub.
24. Khayef G, Young J, Burns-Whitmore B, Spalding T. Effects of fish oil supplementation on inflammatory acne. Lipids Health Dis. 2012;11:165.
25. Yoon JY, Kwon HH, Min SU, Thiboutot DM, Suh DH. Epigallocatechin-3-gallate improves acne in humans by modulating intracellular molecular targets and inhibiting P. acnes. J Invest Dermatol.2013;133(2):429–440.
26. Rubin MG, Kim K, Logan AC. Acne vulgaris, mental health and omega-3 fatty acids: a report of cases.Lipids Health Dis. 2008;7:36.
27. Xiang L, Nakamura Y, Lim YM, et al. Tetrahydrocurcumin extends life span and inhibits the oxidative stress response by regulating the FOXO forkhead transcription factor. Aging (Albany NY)2011;3(11):1098–1109.
28. Kim SY, Hyun MY, Go KC, Zouboulis CC, Kim BJ. Resveratrol exerts growth inhibitory effects on human SZ95 sebocytes through the inactivation of the PI3-K/Akt pathway. Int J Mol Med.2015;35(4):1042–1050.
29. Melnik BC. Western-diet mediated mTORC1 signaling in acne, psoriasis, atopic dermatitis, and related disorders of civilization: therapeutic role of plant-derived natural mTORC1 inhibitors. In: Watson RR, Zibadi S, editors. Biocative Dietary Factors and Plant Extracts in Dermatology. New York, NY: Springer Science + Business Media; 2013. pp. 397–419.
30. Gharagozloo M, Javid EN, Rezaei A, Mousavizadeh K. Silymarin inhibits cell cycle progression and mTOR activity in activated human T cells: therapeutic implications for autoimmune diseases. Basic Clin Pharmacol Toxicol. 2013;112(4):251–256.
31. Fabbrocini, G.; Izzo, R.; Faggiano, A.; Del Prete, M.; Donnarumma, M.; Marasca, C. et al. (2015): Low glycaemic diet and metformin therapy: a new approach in male subjects with acne resistant to common treatments. In: Clinical and experimental dermatology. DOI: 10.1111/ced.12673.
32. Mohebbipour, Alireza; Sadeghi-Bazargani, Homayoun; Mansouri, Mona (2015): Sunflower Seed and Acne Vulgaris. In: Iranian Red Crescent medical journal 17 (9), S. e16544. DOI: 10.5812/ircmj.16544.
2017-09-06T18:20:37+00:00 27 Oktober 2015|Ernährungswissenschaft|0 Comments

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