7 Irrtümer rund um Antioxidantien

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7 Irrtümer rund um Antioxidantien

Gibt man den Begriff „Antioxidantien“ bei Google ein, erhält man 1,8 Millionen Einträge. Die meisten davon preisen die sogenannten „Radikalfänger“ in Bezug auf ihre proklamierten gesundheitsförderlichen Wirkungen: Sie sollen vor Krebs, Gelenkerkrankungen, Hautalterung, Herzkreislauf-Erkrankungen, Augenproblemen, Demenz und vielem mehr schützen. Dementsprechend solle man antioxidantienreich essen, also im Besonderen viel Obst und Gemüse und auch sogenannte Superfoods wie Acai-Beeren, Moringa oder Kurkuma, die einen hohen Gehalt an Antioxidantien aufwiesen (Stichwort: ORAC-Wert). Doch stimmt dies eigentlich? Und können Antioxidantien auch schädlich sein? Im Folgenden kläre ich sieben Irrtümer rund um Antioxidantien auf1)angelehnt an Bast, Aalt; Haenen, Guido R.M.M. (2013): Ten misconceptions about antioxidants. In: Trends in Pharmacological Sciences 34 (8), S. 430–436. DOI: 10.1016/j.tips.2013.05.010..

1 | Antioxidantien sind gesund und schützen vor Krankheiten.

Antioxidantien, wie der Name schon sagt, reagieren mit Oxidantien und „entschärfen“ sie auf diese Weise. Oxidantien sind Stoffe, die von außen aufgenommen werden oder in unserem Stoffwechsel entstehen. Sie können Schäden an Körperstrukturen, darunter vor allem unserer Erbinformation anrichten. Auf diese Weise können sie Veränderungen im Erbgut verursachen und zur Krebsentstehung beitragen. Oxidantien spielen auch bei vielen Erkrankungen wie z.B. Arteriosklerose und ihren Begleiterscheinungen (Herzinfarkt, Schlaganfall, …), chronischen Lungenerkrankungen und generell entzündlichen Prozessen eine Rolle2)Willcox, Joye K.; Ash, Sarah L.; Catignani, George L. (2004): Antioxidants and prevention of chronic disease. In: Critical reviews in food science and nutrition 44 (4), S. 275–295. DOI: 10.1080/10408690490468489.. Da liegt der Gedanke nahe, dass Antioxidantien, also die Gegenspieler von Oxidantien, uns vor Krebs & Co schützen können.

Tatsächlich werden diese Eigenschaften bzw. die Produkte, die viele Antioxidantien enthalten, immer wieder stark beworben. In Studien hat sich jedoch herausgestellt, dass viele der Hoffnungen in Bezug auf Antioxidantien nicht erfüllt werden können. Einige Antioxidantien, wie z.B. Vitamin C gelten sogar als toxisch3)Podmore, I. D.; Griffiths, H. R.; Herbert, K. E.; Mistry, N.; Mistry, P.; Lunec, J. (1998): Vitamin C exhibits pro-oxidant properties. In: Nature 392 (6676), S. 559. DOI: 10.1038/33308.4)Lee, S. H.; Oe, T.; Blair, I. A. (2001): Vitamin C-induced decomposition of lipid hydroperoxides to endogenous genotoxins. In: Science (New York, N.Y.) 292 (5524), S. 2083–2086. DOI: 10.1126/science.1059501.. Die meisten positiven Ergebnisse in Bezug auf Antioxidantien wurden in sogenannten Reagenzglas-Studien erzielt, d.h. Studien, die sich lediglich isoliert das Verhalten der Stoffe angeschaut haben. In diesen Studien wird jedoch außer Acht gelassen, ob und wie der untersuchte Stoff von einem Organismus aufgenommen werden kann, und ob er tatsächlich auch im Körper selbst dieselben Wirkungen erzielen kann wie im Reagenzglas5)Hollman, Peter C. H.; Cassidy, Aedin; Comte, Blandine; Heinonen, Marina; Richelle, Myriam; Richling, Elke et al. (2011): The biological relevance of direct antioxidant effects of polyphenols for cardiovascular health in humans is not established. In: The Journal of nutrition 141 (5), 989S-1009S. DOI: 10.3945/jn.110.131490..

Es ist also noch Forschungsbedarf nötig, der die komplexen Stoffwechselwege der unterschiedlichen Antioxidantien im menschlichen Körper unter die Lupe nimmt, um wirklich Aussagen über ihre Wirkungen treffen zu können.

2 | Antioxidantien sind schädlich und erhöhen die Sterblichkeit.

Auf der anderen Seite findet man insbesondere auch von populären Ernährungswissenschaftlern (z.B. Udo Pollmer6)Pollmer, Udo; Warmuth, Susanne (2004): Lexikon der populären Ernährungsirrtümer. Mißverständnisse, Fehlinterpretationen und Halbwahrheiten von Alkohol bis Zucker. München: Piper Verlag GmbH.) immer wieder das andere Extrem in Bezug auf ihre Aussagen über Antioxidantien: Sie sollen sogar schädlich sein und das Sterblichkeitsrisiko (Mortalität) erhöhen. Zu dem Schluss kommt auch eine Studie7)Bjelakovic, Goran; Nikolova, Dimitrinka; Gluud, Lise Lotte; Simonetti, Rosa G.; Gluud, Christian (2007): Mortality in randomized trials of antioxidant supplements for primary and secondary prevention: systematic review and meta-analysis. In: JAMA 297 (8), S. 842–857. DOI: 10.1001/jama.297.8.842. aus dem Jahr 2007. Allerdings zeigte sich bei näherer Analyse dieser Studie, dass die Schlussfolgerung nicht haltbar ist8)Biesalski, Hans K.; Grune, Tilman; Tinz, Jana; Zollner, Iris; Blumberg, Jeffrey B. (2010): Reexamination of a meta-analysis of the effect of antioxidant supplementation on mortality and health in randomized trials. In: Nutrients 2 (9), S. 929–949. DOI: 10.3390/nu2090929.. Grundsätzlich ist die Bewertung von Antioxidantien als entweder gut oder schlecht nicht sinnvoll. Vielmehr sollte es in der Forschung darum gehen, mögliche Vorteile und Risiken herauszuarbeiten und das jeweilige Ausmaß in bestimmten Situationen (im Rahmen von Erkrankungen, Lebens- und Ernährungsweisen) zu bestimmen. Am Beispiel Vitamin E (ebenfalls ein Antioxidans) wird dies deutlich: In Beobachtungsstudien konnte ermittelt werden, dass das Risiko für eine Erkrankung der Herzgefäße bei Frauen geringer ist, je mehr Vitamin E diese aufnehmen9)Stampfer, Meir J.; Hennekens, Charles H.; Manson, Joann E.; Colditz, Graham A.; Rosner, Bernard; Willett, Walter C. (1993): Vitamin E Consumption and the Risk of Coronary Disease in Women. In: N Engl J Med 328 (20), S. 1444–1449. DOI: 10.1056/NEJM199305203282003.. Andere große Studien konnten aber keinen Effekt auf die Verringerung von Herzkreislauf-Erkrankungen bei Vitamin-E-Gabe feststellen10)Vivekananthan, Deepak P.; Penn, Marc S.; Sapp, Shelly K.; Hsu, Amy; Topol, Eric J. (2003): Use of antioxidant vitamins for the prevention of cardiovascular disease. Meta-analysis of randomised trials. In: The Lancet 361 (9374), S. 2017–2023. DOI: 10.1016/S0140-6736(03)13637-9.11)Eidelman, Rachel S.; Hollar, Danielle; Hebert, Patricia R.; Lamas, Gervasio A.; Hennekens, Charles H. (2004): Randomized Trials of Vitamin E in the Treatment and Prevention of Cardiovascular Disease. In: Arch Intern Med 164 (14), S. 1552. DOI: 10.1001/archinte.164.14.1552.. Dieses Phänomen könnte durch die Tatsache erklärt werden, dass es starke Unterschiede in der Ernährung der Teilnehmer gab. Nur solche Probanden, die eine starke Belastung mit Oxidantien aufwiesen, könnten von der Vitamin-E-Gabe profitiert haben12)Halliwell, Barry (2000): The antioxidant paradox. In: The Lancet 355 (9210), S. 1179–1180. DOI: 10.1016/S0140-6736(00)02075-4..

Es steht auch die Vermutung im Raum, dass Antioxidantien eher Krebs fördern als ihn zu verhindern, indem sie Krebszellen vor oxidativem Stress schützen13)Watson, Jim (2013): Oxidants, antioxidants and the current incurability of metastatic cancers. In: Open biology 3 (1), S. 120144. DOI: 10.1098/rsob.120144.. Auch dieses Beispiel zeigt, dass es wichtig ist, genau zu definieren, in welcher Situation, unter welchen Bedingungen Antioxidantien sinnvoll sein können, und wo sogar eher gefährlich.

3 | Je mehr Antioxidantien man aufnimmt, desto gesünder lebt man.

Im Internet oder in Büchern findet man häufig lobpreisende Angaben zu Antioxidantien in bestimmten Lebensmitteln (z.B. Attila Hildmann: „Acai hat einen ORAC-Wert von 102700 und ist damit die Frucht mit der höchsten Konzentration an Antioxidantien (USDA Studie).“14)https://www.facebook.com/AttilaHildmannOfficial/posts/838549372853729; abgerufen am 07.01.2017) Man könnte meinen, dass in solchen Angaben indirekt die Weisheit „Je mehr Antioxidantien desto besser“ steckt. Dies lässt sich jedoch für Antioxidantien nicht halten. Auch Antioxidantien können in hohen Dosen toxische Wirkungen zeigen und sogar, wie für den Fall Vitamin E bereits erwiesen, in Überdosierungen Lungenkrebs bei Rauchern fördern15)Omenn, G. S.; Goodman, G. E.; Thornquist, M. D.; Balmes, J.; Cullen, M. R.; Glass, A. et al. (1996): Effects of a combination of beta carotene and vitamin A on lung cancer and cardiovascular disease. In: The New England journal of medicine 334 (18), S. 1150–1155. DOI: 10.1056/NEJM199605023341802.. Im Gegensatz dazu konnte aber für Vitamin C gezeigt werden, dass es gerade in niedrigen Dosierungen in Anwesenheit von Eisen als Oxidans wirken kann und zum „Ranzigwerden“ von Körperfett beiträgt – in hohen Dosen dagegen schützt es vor diesem Prozess16)Halliwell, Barry (2009): Commentary. Vitamin C: Antioxidant or Pro-Oxidant In Vivo? In: Free Radical Research 25 (5), S. 439–454. DOI: 10.3109/10715769609149066..

Radikalfänger Antioxidantien gesund schädlich

4 | Antioxidans ist Antioxidans.

Oft werden Lebensmitteln ORAC-Einheiten zugeschrieben, d.h. Einheiten, die die Fähigkeit zum Abfangen von Sauerstoffradikalen angeben. So könnte man meinen, dass zwei Lebensmittel mit der gleichen Anzahl an ORACs auch dieselben Wirkungen in Bezug auf ihre antioxidativen Fähigkeiten besitzen. Dem ist aber nicht so, da Antioxidantien eine Gruppe von sehr unterschiedlichen Stoffen (Thiole, Phenole, Amine, …) mit unterschiedlichen Eigenschaften sind. Zudem kommt bei der ORAC-Einheit auch noch der unter 1) angesprochene Punkt zum Tragen, dass der Wert ausschließlich im Labor ermittelt wird und nichts über die Wirkung im menschlichen Körper aussagen kann. Das USDA (das Landwirtschaftsministerium der Vereinigten Staaten), das vor einiger Zeit eine gewisse Menge an ORAC pro Tag empfohlen hatte, zog die Empfehlung aufgrund des ungültigen Messwertes wieder zurück17)https://www.ars.usda.gov/northeast-area/beltsville-md/beltsville-human-nutrition-research-center/nutrient-data-laboratory/docs/oxygen-radical-absorbance-capacity-orac-of-selected-foods-release-2-2010/; abgerufen am 07.01.2017.

Einige Antioxidantien können nur in wässriger Umgebung, wieder andere in fettreicher Umgebung wirken. So schützen (bzw. schädigen) sie jeweils andere Körperstrukturen. Sie unterscheiden sich in Wirkdauer, Nebenwirkungen und Verträglichkeit. Auch dieser Punkt macht also deutlich, dass es wichtig ist, zwischen den unterschiedlichsten Antioxidantien und den jeweiligen Bedingungen zu differenzieren.

5 | Antioxidantien sind nutzlos, sobald sie verbraucht sind.

Es klingt einleuchtend, dass ein Antioxidans, das ein Radikal abgefangen hat und somit oxidiert wurde, verbraucht wurde und nicht mehr zur Verfügung steht. Ein Beispiel, das zeigt, dass dies nicht immer zutrifft, ist z.B. die Dihydroliponsäure, die zu Liponsäure oxidiert werden kann und auch danach noch als starkes Antioxidans wirkt18)Goraca, Anna; Huk-Kolega, Halina; Piechota, Aleksandra; Kleniewska, Paulina; Ciejka, Elzbieta; Skibska, Beata (2011): Lipoic acid – biological activity and therapeutic potential. In: Pharmacological reports : PR 63 (4), S. 849–858.. Antioxidantien bewegen sich zudem in Stoffwechselwegen, in denen eine Regeneration regulär stattfindet19)Jacobs, Hilde; Moalin, Mohamed; Bast, Aalt; van der Vijgh, Wim J. F.; Haenen, Guido R. M. M. (2010): An essential difference between the flavonoids monoHER and quercetin in their interplay with the endogenous antioxidant network. In: PloS one 5 (11), e13880. DOI: 10.1371/journal.pone.0013880..

6 | Natürliche Antioxidantien sind besser.

Heutzutage ist eine regelrechte Angst vor allem „Chemischen“ weit verbreitet. Dementsprechend soll „natürliches“ Vitamin C oder E aus pflanzlichen Produkten „besser“ sein als das jeweilige synthetisch hergestellte Antioxidans (siehe zum Thema „Natürlichkeit“ auch die Serie von The Vactory: http://thevactory.de/natuerlichkeit/). Da die Moleküle jedoch exakt identisch sind, ist diese Aussage nicht haltbar. Ob allerdings die Antioxidantien in ihrem Verbund mit anderen Stoffen im jeweiligen Lebensmitteln andere, eventuell bessere Wirkungen zeigen, muss spezifisch ermittelt werden. Auch ist unklar, ob durch Lebensmittel überhaupt solche Wirkspiegel von Antioxidantien erreicht werden können, die in Studien mit isolierten Antioxidantien erzeugt wurden.

7 | Der eigene Antioxidantien-Status gibt an, wie gesund man ist.

Im Reformhaus kann man mittels eines Messgeräts einen „Antioxidantien-Check“ bei sich selbst durchführen lassen. Auch im Blut lässt sich der Gesamt-Antioxidantien-Gehalt bestimmen. Aus den genannten Gründen 1, 3 und 4  lässt sich aber über den Antioxidantien-Status keine Aussage darüber treffen, ob man a) (positiv) wirksame Antioxidantien im Blut besitzt, ob diese b) in einer idealen Menge vorliegen, und c) welche Rolle sie für bestimmte Risikofaktoren oder Erkrankungen spielen. Ob und in welchem Ausmaß die Bestimmung von (einzelnen) Antioxidantien sinnvoll sein kann, muss die Forschung erst noch zeigen.

Fazit

Die Ernährungsempfehlung, sich obst- und gemüsereich zu ernähren, ist durch die oben genannten Punkte natürlich nicht hinfällig geworden – man muss, man sollte sogar nicht auf antioxidantienreiche Lebensmittel verzichten. Die angesprochenen Punkte verdeutlichen lediglich, dass das Thema „Antioxidantien“ kritisch zu betrachten ist. Ein Lebensmittel mit vielen Antioxidantien muss nicht zwangsläufig „gesund“ sein, Nahrungsergänzungsmittel mit antioxidativ wirksamen Vitaminen (C, E) oder sogenannte Superfoods sollten nicht generell mit dem Gedanken eingenommen werden, man tue sich etwas Gutes damit. Sie sollen wachsam machen für Werbeversprechen und Scharlatanerie. Wenn es konkrete wissenschaftliche Belege für die bewusste Aufnahme von Antioxidantien gibt, könnt ihr dies im Rahmen einer Ernährungsberatung oder natürlich auch hier auf dem Blog erfahren. :) Habt ihr noch Fragen zu den genannten Punkten? Hinterlasst mir gerne einen Kommentar!

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Alimonia

Literatur   [ + ]

1. angelehnt an Bast, Aalt; Haenen, Guido R.M.M. (2013): Ten misconceptions about antioxidants. In: Trends in Pharmacological Sciences 34 (8), S. 430–436. DOI: 10.1016/j.tips.2013.05.010.
2. Willcox, Joye K.; Ash, Sarah L.; Catignani, George L. (2004): Antioxidants and prevention of chronic disease. In: Critical reviews in food science and nutrition 44 (4), S. 275–295. DOI: 10.1080/10408690490468489.
3. Podmore, I. D.; Griffiths, H. R.; Herbert, K. E.; Mistry, N.; Mistry, P.; Lunec, J. (1998): Vitamin C exhibits pro-oxidant properties. In: Nature 392 (6676), S. 559. DOI: 10.1038/33308.
4. Lee, S. H.; Oe, T.; Blair, I. A. (2001): Vitamin C-induced decomposition of lipid hydroperoxides to endogenous genotoxins. In: Science (New York, N.Y.) 292 (5524), S. 2083–2086. DOI: 10.1126/science.1059501.
5. Hollman, Peter C. H.; Cassidy, Aedin; Comte, Blandine; Heinonen, Marina; Richelle, Myriam; Richling, Elke et al. (2011): The biological relevance of direct antioxidant effects of polyphenols for cardiovascular health in humans is not established. In: The Journal of nutrition 141 (5), 989S-1009S. DOI: 10.3945/jn.110.131490.
6. Pollmer, Udo; Warmuth, Susanne (2004): Lexikon der populären Ernährungsirrtümer. Mißverständnisse, Fehlinterpretationen und Halbwahrheiten von Alkohol bis Zucker. München: Piper Verlag GmbH.
7. Bjelakovic, Goran; Nikolova, Dimitrinka; Gluud, Lise Lotte; Simonetti, Rosa G.; Gluud, Christian (2007): Mortality in randomized trials of antioxidant supplements for primary and secondary prevention: systematic review and meta-analysis. In: JAMA 297 (8), S. 842–857. DOI: 10.1001/jama.297.8.842.
8. Biesalski, Hans K.; Grune, Tilman; Tinz, Jana; Zollner, Iris; Blumberg, Jeffrey B. (2010): Reexamination of a meta-analysis of the effect of antioxidant supplementation on mortality and health in randomized trials. In: Nutrients 2 (9), S. 929–949. DOI: 10.3390/nu2090929.
9. Stampfer, Meir J.; Hennekens, Charles H.; Manson, Joann E.; Colditz, Graham A.; Rosner, Bernard; Willett, Walter C. (1993): Vitamin E Consumption and the Risk of Coronary Disease in Women. In: N Engl J Med 328 (20), S. 1444–1449. DOI: 10.1056/NEJM199305203282003.
10. Vivekananthan, Deepak P.; Penn, Marc S.; Sapp, Shelly K.; Hsu, Amy; Topol, Eric J. (2003): Use of antioxidant vitamins for the prevention of cardiovascular disease. Meta-analysis of randomised trials. In: The Lancet 361 (9374), S. 2017–2023. DOI: 10.1016/S0140-6736(03)13637-9.
11. Eidelman, Rachel S.; Hollar, Danielle; Hebert, Patricia R.; Lamas, Gervasio A.; Hennekens, Charles H. (2004): Randomized Trials of Vitamin E in the Treatment and Prevention of Cardiovascular Disease. In: Arch Intern Med 164 (14), S. 1552. DOI: 10.1001/archinte.164.14.1552.
12. Halliwell, Barry (2000): The antioxidant paradox. In: The Lancet 355 (9210), S. 1179–1180. DOI: 10.1016/S0140-6736(00)02075-4.
13. Watson, Jim (2013): Oxidants, antioxidants and the current incurability of metastatic cancers. In: Open biology 3 (1), S. 120144. DOI: 10.1098/rsob.120144.
14. https://www.facebook.com/AttilaHildmannOfficial/posts/838549372853729; abgerufen am 07.01.2017
15. Omenn, G. S.; Goodman, G. E.; Thornquist, M. D.; Balmes, J.; Cullen, M. R.; Glass, A. et al. (1996): Effects of a combination of beta carotene and vitamin A on lung cancer and cardiovascular disease. In: The New England journal of medicine 334 (18), S. 1150–1155. DOI: 10.1056/NEJM199605023341802.
16. Halliwell, Barry (2009): Commentary. Vitamin C: Antioxidant or Pro-Oxidant In Vivo? In: Free Radical Research 25 (5), S. 439–454. DOI: 10.3109/10715769609149066.
17. https://www.ars.usda.gov/northeast-area/beltsville-md/beltsville-human-nutrition-research-center/nutrient-data-laboratory/docs/oxygen-radical-absorbance-capacity-orac-of-selected-foods-release-2-2010/; abgerufen am 07.01.2017
18. Goraca, Anna; Huk-Kolega, Halina; Piechota, Aleksandra; Kleniewska, Paulina; Ciejka, Elzbieta; Skibska, Beata (2011): Lipoic acid – biological activity and therapeutic potential. In: Pharmacological reports : PR 63 (4), S. 849–858.
19. Jacobs, Hilde; Moalin, Mohamed; Bast, Aalt; van der Vijgh, Wim J. F.; Haenen, Guido R. M. M. (2010): An essential difference between the flavonoids monoHER and quercetin in their interplay with the endogenous antioxidant network. In: PloS one 5 (11), e13880. DOI: 10.1371/journal.pone.0013880.
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